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Der 21. Spieltag in Zahlen

Bundesliga

23 Treffer (am 20. Spieltag waren es 22) wurden bei den neun Begegnungen am 21. Spieltag der Saison 2016/2017 geschossen.

410 117 Zuschauer strömten an diesem Spieltag (Vorwoche 278 640) in die Stadien der neun Spielorte.

Dortmunds Piszczek erzielte sein fünftes Saisontor - damit ist er der torgefährlichste Abwehrspieler der Liga. Der Pole traf in einer Saison zuvor noch nie so oft.

In der Torschützenliste führt Dortmunds Aubameyang gemeisam mit dem Kölner Modeste (beide je 17). Dritter ist Bayerns Lewandowski (16). Bayers Chicharito liegt nach seinem Doppelpack in Augsburg mit zehn Toren gemeinsam mit Hoffenheims Wagner auf Platz sechs.

Bayern München erzielte in dieser Saison schon zum sechsten Mal ein Tor in der 90. Minute oder später.

Freiburgs Vinchenzo Grifo markierte mit dem Tor zum 2:2-Ausgleich in Hamburg den 500. Treffer dieser Bundesliga-Saison.

Dortmund ist jetzt seit 31 Heimspielen unbesiegt - in der Geschichte gab es nur sieben längere derartige Serien.

RB Leipzig feierte in Mönchengladbach seinen 14 Saisonsieg - keinem Aufsteiger gelangen zum gleichen Zeitpunkt mehr Siege.

CL-Termin: Das Achtelfinal-Hinspiel gegen Atletico Madrid bestreitet die Werkself am 21. Februar 2017, ein Dienstag, zuhause. Rückspiel: 15. März (Mi.) in Madrid

21. Spieltag: Augsburg - Bayer Leverkusen 1:3, Dortmund - VfL Wolfsburg 3:0, FSV Mainz 05 - Bremen 0:2, Hertha BSC Berlin - Bayern München 1:1, Eintracht Frankfurt - FC Ingolstadt 0:2, Hoffenheim - Darmstadt 98 2:0, Hamburger SV - SC Freiburg 2:2, Mönchengladbach - RB Leipzig 1:2, 1. FC Köln - FC Schalke 04 1:1

Pl.

Mannschaft

Sp.

Tore

Pkte.

1.

Bayern München

21

46:13

50

2.

RB Leipzig

21

38:21

45

3.

Borussia Dortmund

21

43:23

37

4.

1899 Hoffenheim

21

38:21

37

5.

Eintracht Frankfurt

21

25:20

35

6.

Hertha BSC Berlin

21

28:24

34

7.

1. FC Köln

21

29:19

33

8.

Bayer Leverkusen

21

34:30

30

9.

SC Freiburg

21

28:36

30

10.

FC Schalke 04

21

25:22

26

11.

Mönchengladbach

21

23:29

26

12.

FSV Mainz 05

21

29:37

25

13.

FC Augsburg

21

19:27

24

14.

VfL Wolfsburg

21

19:31

22

15.

Hamburger SV

21

21:37

20

16.

Werder Bremen

21

26:42

19

17.

FC Ingolstadt

21

19:32

18

18.

Darmstadt 98

21

14:41

12

22. Spieltag: Fr., 24.2., 20.30: Wolfsburg - Werder Bremen - Sa., 25.2., 15.30: Bayer Leverkusen - Mainz 05, Bayern München - Hamburger SV, Darmstadt 98 - Augsburg, Freiburg - Dortmund, Leipzig - 1. FC Köln - um 18.30: Hertha BSC Berlin - Eintracht Frankfurt - So., 26.2., 15.30: Ingolstadt - Mönchengladbach - um 17.30: FC Schalke 04 - 1899 Hoffenheim

Bayerns 1:1 in Berlin endet ruppig und unschön

Die sportliche Überraschung, dass Hertha BSC Berlin nach dem 1:0 durch Ibisevic gegen Bayern München gewinnen würde, dauerte bis zur sechsten Minute der Nachspielzeit - fünf waren angezeigt. Die Bayern bekamen einen Freistoß zugesprochen und erzielten prompt das 1:1 durch Robert Lewandowski. Das Resultat: Das Spiel endet ruppig, weil die Spieler aufeinander losgehen, und unschön, weil Gäste-Trainer Ancelotti angespuckt wird und den Zuschauern den Mittelfinger zeigt. Die Berliner fühlten sich verschaukelt. Trainer Pal Dardei: "Leider gab es sehr viel Nachspielzeit. Ich glaube, dass ist der Bayern-Bonus! Sorry, da kann jeder beleidigt sein, aber nach fünf Minuten muss das Spiel beendet sein." Es war das späteste Tor seit der Datenerhebung 1992. Die Bayern ärgerten sich darüber, dass Berlins Torwart Jarstein nach dem Abpfiff Bayerns Alonso absichtlich anschoss. Zu dieser Szene sagte Bayerns Manuel Neuer: "Das hat mit Fairplay nichts zu tun." Die lange Nachspielzeit geht schon in Ordnung, denn die Berliner hatten alles versucht, die Zeit von der Uhr zu nehmen. Neuer: "Die Berliner lagen reihenweise mit Krämpfen da."

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Auch in Augsburg kam Freude auf: Havertz, Bender und Brandt in Feierlaune - Foto: Bayer/KS-Media

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Werkself: Nach den zwei Pleiten gegen Gladbach und Hamburg ließ Bayer 04 Leverkusen zwei Erfolgserlebnisse folgen. Dem 3:0 über Eintracht Frankfurt fügte die Werkself zum Auftakt des 21. Spieltags der Bundesliga ein 3:1 beim FC Augsburg hinzu. Das bedeutet unter dem Strich: Die Ausgangslage hat sich für Leverkusen weiter verbessert. Durch die zwei Siege in Folge konnte zumindest wieder Augenkontakt zu den begehrten Europacup-Plätzen aufgenommen werden. Auch wenn es sicherlich noch ein sehr harter Weg werden dürfte, die ersten notwendigen Schritte sind erst einmal erfolgreich gemacht. In Augsburg hatten die Bayer-Profis von Beginn an eigentlich alles fest im Griff. Karim Bellarabi sorgte früh für die Führung. Sein Treffer war der 50 000. in der Geschichte der Bundesliga (siehe auch rechte Spalte). Noch vor der Pause erhöhte Chicharito auf 2:0. Etwas Unruhe kam auf, nachdem Kohr (früher Bayer 04) auf 1:2 verkürzen konnte. Doch nur wenig später sorgte Chciharito mit seinem zweiten Treffer wieder für Beruhigung. - Aufstellung: Leno - Henrichs, Jedvaj, Dragovic, Wendell - Lars Bender (44. Aranguiz), Kampl - Bellarabi, Brandt (60. Volland) - Havertz, Chicharito (67. Baumgartlinger) - Die Tore: 0:1 Bellarabi (23.), 0:2 Chicharito (40.), 1:2 Kohr (60.), 1:3 Chicharito (65.) - Der Schiedsrichter: Osmers (Hannover) - Zuschauer: 25 000 - Lesen Sie die Meinung von Bernd Schneider zum 2:4 der Werkself gegen Atletico Madrid auf seiner Kommentarseite.

Werkself nach 3:1: Ausgangslage wieder verbessert

Rund um Bayer 04 Leverkusen

CL: Bayer droht Achtelfinal-Aus - 2:4

Das dürfte für die Werkself eine Herkules-Aufgabe werden, die eigentlich kaum zu schaffen ist. Schon nach dem Hinspiel des Achtelfinals droht Bayer 04 Leverkusen nach dem 2:4 in der BayArena gegen Atletico Madrid das Aus in der K.o.-Runde der Champions League. Zur Erinnerung: Madrid verlor das letzte Heimspiel in der K.o.-Phase 1997 gegen Ajax Amsterdam. Schon nach 25 Minuten lag die Werkself gegen starke Spanier mit 0:2 hinten. Ein bißchen Hoffnung keimte auf, nachdem Bellarabi kurz nach der Pause den Anschlußtreffer erzielen konnte. Doch die Gäste erhöhte schnell mit einem Elfmeter, den Dragovic verschuldete, auf 3:1. Und wieder veränderte sich die Stimmung, weil Madrid ein Eigentor zum 2:3 unterlief. Der eingewechselte Torres stellte jedoch den alten Abstand mit seinem Kopfball zum 2:4 wieder her. Bayer braucht jetzt im Rückspiel (15. März) beispielsweise einen 3:0- oder 5:2-Erfolg zum Weiterkommen.

Bayer: Leno - Henrichs, Dragovic, Toprak, Wendell - Aranguiz, Kampl - Bellarabi (66. Pohjanpalo), Brandt (87. Bailey) - Chicharito, Havertz (56. Volland) - Tore: 0:1 Saul (17.), 0:2 Griezmann (25.), 1:2 Bellrabi (48.), 1:3 Gameiro (58./F.E.), 2:3 Savic (68.), 2:4 Torres (86.) - Zuschauer: 28 500 - Schiedsrichter: Collum (Schottland)

Zitat I: "Atletico war nicht umsonst in den letzten drei Jahren zweimal im Finale. Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht und hatten nicht die allerbeste Tagesform. Zwei Fehler führten zu zwei Gegentoren. Ich muss der Mannschaft aber ein Kompliment machen, dass sie nie aufgesteckt hat. Sie hat auch das 1:3 geschluckt und war später drauf und dran, das Spiel noch zu drehen. Eine Stimmung wie heute habe ich hier in Leverkusen selten erlebt."

Roger Schmidt, Bayers Cheftrainer

Zitat II: "Das war ein außergewöhnlich gutes Spiel von uns. In der ersten Halbzeit haben wir nahe der Perfektion gespielt. Wir haben klug gespielt. Kevin Gameiro hat noch nie ein besseres Spiel für uns gemacht als heute."

Diego Simeone, Atleticos Trainer

Zitat III: "Madrid hat vor allen Dingen in der ersten Halbzeit tollen Fußball gezeigt. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit nochmal toll gewehrt und am 3:3 geschnuppert. Am Schluss haben sie uns dann noch einmal richtig weh getan. Atletico war heute sicher die bessere Mannschaft. Ich habe aber im Fußball schon so viel erlebt. Wir werden nicht nach Madrid fahren, um uns freiwillig zu ergeben."

Rudi Völler, Bayers Sportchef

Zitat IV: "In der ersten Halbzeit waren wir richtig schwach. Wir haben Atletico zum Toreschießen eingeladen. In der zweiten Halbzeit waren wir dann besser, am Ende ist das aber kein gutes Resultat für uns."

Ömer Toprak, Bayers Kapitän

Zitat V: "Wir werden dort Gas geben und das herausholen, was wir können. Wissen aber, wie schwierig das wird."

Karim Bellarabi, Bayers Torschütze

Zitat VI: "Vom Ergebnis her ist es unnötig. Wir hatten gute Chancen, dass Spiel zu gewinnen oder zumindest Unentschieden zu spielen. Chancenlos waren wir heute nicht, wir haben nie aufgegeben. Es ist natürlich ärgerlich, wenn du am Ende 4:2 verlierst. Jetzt ist es eine sehr schwierige Nummer. Wir fahren nach Madrid, um zu gewinnen. Zu was es dann reicht, das werden wir sehen."

Julian Brandt, Bayers Stürmer

Meinungen zum 3:1 beim FC Augsburg

Zitat I: "Die ersten beiden Tore waren heute gut herausgespielt, einmal über die Außenposition und dann über das Zentrum. Nach dem Anschlusstor haben wir dann aber wieder in die Spur gefunden und verdient gewonnen. Havertz hat die Gabe, gute Entscheidungen zu treffen. Deshalb spielt er für uns. Wir wollen ihn aber nicht zu hoch loben."

Roger Schmidt, Bayers Cheftrainer

Zitat II: "Wir hatten heute einen überragenden offensiven Zug drin. Ich finde, es war ein super Spiel von uns. Wir haben verdient gewonnen."

Bernd Leno, Bayers Torwart

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22. Februar 2017

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