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Der 3. Spieltag in Zahlen

Bundesliga

32 Tore fielen am 3. Spieltag der Saison 2018/2019. 22 Treffer waren es am Spieltag zuvor.

Torjäger: Mit jeweils drei Treffern führen Szalai (Hoffenheim), der Frankfurter Haller und der Berliner Duda die Torschützenliste an. Sieben weitere Spieler waren bislang zweimal erfolgreich.

Manuel Neuer verbuchte im 193. Spiel in der Bundesliga für den FC Bayern München seinen 150. Sieg.

Arjen Robben (Bayern) erzielte sein 140. Pflichtspieltor und überholte damit Elber, der 139. Mal für die Münchner traf. Von den ausländischen Spielern traf der Pole Robert Lewandowski (157) öfter.

2037 Tage liegen zwischen dem aktuellen und letzten Sieg von Düsseldorf in der ersten Liga. Letztmals hatte die Fortuna am 16. Februar 2013 beim 1:0 gegen Fürth ein Bundesligaspiel gewonnen.

Schalke-04-Trainer Domenico Tedesco musste mit dem 1:2 in Gladbach erstmals drei Niederlagen in Folge hinnehmen.

Lukas Hradecky, der sein Debüt im Trikot von Bayer 04 Leverkusen gab, musste die ersten beiden Bälle, die auf sein Tor kamen, passieren lassen. Der Finne war dennoch bei Bayer am häufigsten am Ball (52), der Münchner Thiago kam auf 152.

Die Joker waren an diesem Spieltag ganz besonders treffsicher. Mit 13 Treffern der Einwechselspieler wurde ein Bundesliga-Rekord aufgestellt.

3. Spieltag: FC Bayern München - Bayer 04 Leverkusen 3:1, Freiburg - Stuttgart 3:3, Bremen - Nürnberg 1:1, Mönchengladbach - FC Schalke 04 2:1, Fortuna Düsseldorf - 1899 Hoffenheim 2:1, Wolfsburg - Hertha BSC Berlin 2:2, Mainz 05 - FC Augsburg 2:1, RB Leipzig - Hannover 96 3:2, Dortmund - Eintracht Frankfurt 3:1

Pl.

Mannschaft

Sp.

Tore

Pkte.

1.

Bayern München

3

9:2

9

2.

Borussia Dortmund

3

7:2

7

3.

VfL Wolfsburg

3

7:4

7

4.

Hertha BSC Berlin

3

5:2

7

5.

Mönchengladbach

3

5:2

7

6.

FSV Mainz 05

3

4:2

7

7.

Werder Bremen

3

4:3

5

8.

FC Augsburg

3

4:4

4

9.

Fortuna Düsseldorf

3

4:4

4

10.

RB Leipzig

3

5:7

4

11.

1899 Hoffenheim

3

5:6

3

12.

Eintracht Frankfurt

3

4:5

3

13.

Hannover 96

3

3:4

2

14.

1. FC Nürnberg

3

2:3

2

15.

SC Freiburg

3

4:8

1

16.

VfB Stuttgart

3

3:7

1

17.

FC Schalke 04

3

2:6

0

18.

Bayer Leverkusen

3

2:8

0

4. Spieltag: Fr., 21.9, 20.30: Stuttgart - Düsseldorf - Sa., 22.9., 15.30: Hertha BSC Berlin - Mönchengladbach. Hoffenheim - Borussia Dortmund, FC Augsburg - Werder Bremen, VfL Wolfsburg - SC Freiburg, 1. FC Nürnberg - Hannover 96 - um 18.30: FC Schalke 04 - Bayern München - So., 23.9., um 15.30: Bayer Leverkusen - Mainz 05 - um 18.00: Frankfurt - RB Leipzig

Europa League: Havertz war der überragende Mann

Nach zuletzt drei Niederlagen in der Bundesliga ist Baye erfolgreich in die Europa League gestartet. Die Werkself gewann das erste Gruppenspiel in Bulgarien bei Rasgrad mit 3:2. Und das, obwohl die Mannschaft nach ener knappen halben Stunde mit 0:2 in Rückstand lage. Doch Kai Havertz mit zwei Schüssen von der Strafraumgrenze, einer mit dem linken und einer mit dem rechten Fuß, und der Schwede Kiese Thelin drehten das Spiel danach zugunsten der Leverkusener bis zur 70. Minute. Viel Lob bekam vor allem Bayer Jung-Nationalspieler Kai Havertz von Trainer Heiko Herrlich: "Er hat heute nicht nur offensiv, sondern auch defensiv vorbildlich gearbeitet. Er hat gekämpft, alles in die Waagschale geworfen, um das Spiel noch für uns zu drehen. Die Tore waren das I-Tüpfelchen, er war der überragende Mann." Bayer: Hradecky - Weiser, Tah, Dragovic, Wendell - Lars Bender (73. Bailey), Kohr - Brandt, Havertz, Paulinho (46. Volland( - Kiese Thelin (90+1 Alario). Und so geht es für die Werkself in der Europa League weiter: 4.10. gegen Larnaka (18.55 Uhr), 25.10. in Zürich (18.55), 8.11. gegen Zürich (21.00), 29.11 gegen Ludogorets (18.55), 13.12. bei Larnaka (21.00)

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Nichts klappte für Bayer in München: Trainer Heiko Herrlich muss seine Spieler aufbauen - Foto: Bayer 04

180910+Bayer-Mönchengl+TR

Werkself: Bayers schlechtester Start der Vereinsgeschichte ist perfekt: Nie zuvor startete die Werkself in 39 Jahren Bundesliga-Zugehörigkeit schlechter in eine Saison. Nach dem 0:2 in Mönchengladbach und dem 1:3 gegen Wolfsburg kassierte Leverkusen mit einem 1:3 beim Meister Bayern München bereits die dritte Niederlage am dritten Spieltag. Kein Wunder also, dass Bayer auf dem letzten Platz der Tabelle steht. Dabei fing in München alles verheißungsvoll an. Schon nach vier Minuten gab es einen Handelfmeter, den Volland aber schwach schoss, dass Manuel Neuer halten konnte. Viel Glück für Bayer: Da einige Bayern-Spieler zu früh in den Strafraum liefen, wurde der Strafstoß wiederholt. Diesmal lief Wendell an, der zur 1:0-Führung für Bayer einschoss. Doch statt aus der frühen Führung Selbstvertrauen und Zuversicht zu schöpfen, trat genau das Gegenteil ein. Die Werkself wirkte plötzlich kopf-, mut und konzeptionslos. Die Bayern brauchten in einmal knapp 15 Minuten, um das Spiel zu drehen. - Bayer 04: Hradecky - Dragovic, Tah, Sven Bender - Jedvaj, Lars Bender (27, Brandt), Kohr, Wendell - Havertz, Bailey (83. Paulinho) - Volland (73. Bellarabi) - Tore: 0:1 Wendell ((5./Hand-Elfmeter), 1:1 Tolisso, 2:1 Robben (20.), 3:1 James (89.) - Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden) - Zuschauer: 74 025 - Lesen Sie die Meinung von Bernd Schneider zum 1:3 in München und zum 3:2-Sieg bei Rasgrad auf seiner Kommentarseite.

Schlechtester Start der Bayer-Vereinsgeschichte

Rund um Bayer Leverkusen

Stimmen zum 1:3 bei Bayern München

Zitat I: "Wir haben das Spiel unnötig aus der Hand gegeben. Wir haben Bayern die Geschenke noch mit einer Schleife verpackt."

Sven Bender, Bayers Abwehrspieler

Zitat II: "Das war zu dumm und zu einfach. Wir müssen länger die Null halten."

Dominik Kohr, Bayers Abwehrspieler

Zitat III: "Wir sind ja vom Gefühl her noch im Urlaub. Man hatte bei uns nie den Eindruck, dass es nur 2:1 steht. Es gibt nichts schönzureden. Wir haben für uns untypischen Fußball gspielt. Wir brauchen Mentalität, Wille, Glauben, Überzeugung. Am Donnerstag in der Europa League beginnt für uns die Saison richtig. Das nächste Spiel in der Bundesliga gegen Mainz wird für uns ein Endspiel. Wir dürfen nicht so früh den Anschluss verlieren. Wir müssen als Team gieriger werden."

Lars Bender, Bayers Kapitän

Zitat IV: "Wir haben große Ziele. Dass es nach drei Niederlagen Kritik und Gegenwind gibt, ist klar. Das muss man aushalten. Natürlich müssen wir punkten und wieder mutiger werden. Ich bin froh, dass wir Donnerstag in Bulgarien spielen und die Chance haben, um uns anders zu präsentieren."

Rudi Völler, Bayers Geschäftsführer Sport

Und das sagte Trainer Heiko Herrlich zum 1:3

"Ich habe für Kritik an meiner Person keine Zeit, keinen Raum und keinen Platz, um mich damit zu befassen. Besser, die Kritik wird an mir geübt, als an den Spielern, weil ich glaube, ich kann damit besser umgehen. Die Jungs sind jetzt nicht gerade vom Slbstvertrauen gesegnet. Wir müssen sehen, dass sie da wieder hinkommen und wir wieder befreit aufspielen. Unsere Mentalität war zu Beginn gut. Nach dem Rückstand wurde es schwierig. Der FC Bayern hat uns laufen lassen. Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und konnten uns nicht mehr befreien. Wir haben gesehen, welche große Qualität jeder einzelne Spieler der Bayern hat - offensiv, auch nach Ballverlusten waren sie sehr giftig, sind sofort ins Gegenpressing gegangen. Sie waren bereit, jeden Zweikampf anzunehmen. Das war Anschauungs-Unterricht für uns."

Wortgefecht nach Bellarabis Foul

Nur kurz nach seiner Einwechslung trat Karim Bellarabi Münchens Rafinha übermotiviert in die Ferse. Mit einem Innenbandriss musste der Brasilianer ausgewechselt werden. Was darauf folgte, war ein Wortgefecht zwischen Uli Hoeneß und Rudi Völler. Hoeneß: "Das Foul von Bellarabi war natürlich geisteskrank. Das ist vorsätzliche Körperverletzung. Dafür gehört er drei Monate gesperrt - und zwar für Dummheit. Denn so etwas macht man nicht, und schon gar nicht an der Mittellinie,wo es um nichts geht." Die Antwort von Bayers Geschäftsführer Sport: "Auf den ersten Blick sah es nicht ganz so dramatisch aus. Aber nachdem ich am Abend noch die eine oder andere Zeitlupe gesehen hatte, sage ich: Die rote Karte kann man geben. Aber Karim ist sicherlich nicht geisteskrank. Ich drücke mich manchmal auch extrem aus. Ich weiß, wie Uli Hoeneß das gemeint hat. Doch Karim ist eher ein feinerer Spieler. Uli Hoeneß hat das nicht so gemeint. Ich kann seine Reaktion schon einschätzen. Man sollte die Wortwahl nicht auf die Goldwaage legen." Karim Bellarabi schrieb in den sozialen Netzwerken: "Ich möchte mich natürlich bei Rafinha und meiner Mannschaft für das unnötige Foul entschuldigen, es war keine Absicht von mir! Gute Besserung." Bellarabi wurde für vier Spiele gesperrt und muss eine Geldstarfe von 10 000 Euro bezahlen.

Stimmen zum 3:2 in Rasgrad

Cheftrainer Heiko Herrlich: "Wir sind glücklich, dass wir drei Punkte mitnehmen. Ich habe ab der ersten Minute an das Gefühl, dass die Mannschaft heute unbedingt will. nicht noch einmal wie in München in die Knie zu gehen. Sie hat sich mit aller Macht dagegengestemmt. Man hat von Anfang an gesehen, dass wir gewinnen wollten -auch wenn wir in Teilen etwas unkonzentriert waren. Ich hatte auch nach dem 0:2 das Gefühl, das die Mannschaft will und alles gibt. Mit einer tollen Moral und einer tollen Mentalität haben wirt das Spiel gedreht. Ein verdienter Sieg."

Kapitän Lars Bender: "Im Namen der Mannschaft möchte ich mich herzlich bei den mitgereisten Fans bedanken. Wir wissen alle genau, dass es nicht selbstverständlich ist unter der Woche hierhin zu fahren und uns durchgehend zu unterstützen."

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21. September 2018

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