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Der 28. Spieltag in Zahlen

Bundesliga

34 Tore fielen am 28. Spieltag der Saison 2018/2019. 28 Treffer waren es am Spieltag zuvor.

Torjäger: Robert Lewandowski (21 Tore) führt nach seinen zwei Treffern für die Bayern gegen Dortmund die Torjägerliste weiter an. Zweiter ist der Frankfurter Luca Jovic, der gegen Schalke traf, mit 17 Toren. Kai Havertz und Kevin Volland (beide Bayer) liegen gemeinsam mit Weghorst vom VfL Wolfsburg mit je zwölf Toren auf Platz neun.

Robert Lewandowski erzielte sein 200. Tor in der Bundesliga (später noch sein 201.). Diese Marke erreichten bisher nur Gerd Müller, Jupp Heynckes, Klaus Fischer und Manfred Burgsmüller).

Luca Jovic erzielte Frankfuts Siegtreffer gegen Schalke per Elfmeter in der neunten Minute der Nachspielzeit. Es war somit das späteste Tor in dieser Saison.

Eintracht Frankfurt gewann erstmals in seiner Vereinsgeschichte innerhalb einer Saison sechs Bundesliga-Spiele in Folge.

RB Leipzig ist jetzt seit zwölf Pflichtspielen ungeschlagen (neun Siege, drei Remis). Sie stehen zudem im DFB-Pokal-Halbfinale und sind in der Bundesliga auf dem besten Weg in Richtung Champions League.

Timo Werner hat jetzt genauso viele Tore erzielt wie in der ganzen letzten Saison (je 13). Insgesamt war es in Leverkusen sein 60. Bundesliga-Tor. Immer wenn er in dieser Saison traf, gewann RB Leipzig (achtmal).

28. Spieltag: Bayer Leverkusen - Leipzig 2:4, Bayern München - Dortmund 5:0, FSV Mainz 05 - Freiburg 5:0, VfB Stuttgart - 1. FC Nürnberg 1:1, FC Schalke 04 - Frankfurt 1:2, Hertha BSC Berlin - Düsseldorf 1:2, VfL Wolfsburg - Hannover 3:1, Augsburg - 1899 Hoffenheim 0:4, Mönchengladbach - Werder Bremen 1:1

Pl.

Mannschaft

Sp.

Tore

Pkte.

1.

Bayern München

28

74:28

64

2.

Borussia Dortmund

28

66:35

63

3.

RB Leipzig

28

53:22

55

4.

Eintracht Frankfurt

28

56:31

52

5.

Mönchengladbach

28

47:35

48

6.

VfL Wolfsburg

28

47:42

45

7.

1899 Hoffenheim

28

58:39

44

8.

Werder Bremen

28

50:40

43

9.

Bayer Leverkusen

28

50:48

42

10.

Fortuna Düsseldorf

28

38:52

37

11.

Hertha BSC Berlin

28

41:46

35

12.

FSV Mainz 05

28

33:48

33

13.

SC Freiburg

28

38:48

32

14.

FC Schalke 04

28

29:46

26

15.

FC Augsburg

28

37:53

25

16.

VfB Stuttgart

28

27:60

21

17.

1. FC Nürnberg

28

23:53

17

18.

Hannover 96

28

25:65

14

29. Spieltag: Fr., 12.4., 20.30: Nürnberg - FC Schalke 04 - Sa., 13.4., 15.30: Stuttgart - Bayer Leverkusen, RB Leipzig - Wolfsburg, Hannover - Mönchengladbach, Bremen - SC Freiburg - um 18.30: Dortmund - Mainz 05 So., 14.4., um 13.30: Hoffenheim - Hertha BSC Berlin - um 15.30: Düsseldorf - Bayern München - um 18.00: Frankfurt - Augsburg

Europa League: Nur 1:1 - Werkself ausgeschieden

Das hatten sich all diejenigen, die mit Bayer 04 sympathisieren ganz anders vorgestellt: Hatte die Werkself unter dem alten Trainer Heiko Herrlich die Gruppenphase souverän als Erster bendet, so kam jetzt unter dem neuen Coach Peter Bosz bereits in der ersten K.o.-Runde das Aus. Dem FK Krasnodar reichte nach dem 0:0 im Hinspiel vor einer Woche ein 1:1 in der BayArena, um ins Achtelfinale der Europa League einzuziehen. Schon in den ersten 45 Minuten hatten die Gäste die weitaus besseren Chancen, die ein sehr starker Lukas Hradecky jedoch unschädlich machen konnte. Ganz bitter wurde es für die Werkself dann, weil Krasnodar durch einen Freistoß in Führung ging. Jetzt brauchte Bayer in knapp zehn Minuten zwei Treffer, um doch noch weiterzukommen. Doch mehr als der Ausgleich durch Aranguiz sprang bei den Bemühungen nicht heraus. - Bayer 04: Hradecky - Weiser, Tah, Dragovic (86. Kiese Thelin), Wendell - Havertz (66. Baumgartlinger), Aranguiz, Brandt - Bailey, Alario, Volland - Tore: 0:1 Suleymanov (84.), 1:1 Aranguiz (87.) - Schiedsrichter: Mazeika (Litauen) - Zuschauer: 16 084.

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Unfassbar: Kevin Volland muss den dritten Dämpfer für die Werkself in Folge hinnehmen - Foto: Bayer 04

Werkself: Nach den Niederlagen gegen Bremen (1:3) und Hoffenheim (1:4) folgte am 28. Spieltag Dämpfer Nummer drei für Bayer 04 Leverkusen in Folge: Im Heimspiel gegen RB Leipzig verliess die Werkself nach dem 2:4 erneut den Platz als Verlierer. Sechs Spieltage vor Ultimo sind bei zehn Punkten Rückstand auf Platz vier wohl alle Champons League-Träume geplatzt. Auch wenn es sich unglaublich anhört, aber in diesem attraktiven Spiel war mehr drin. Bayer spielte vor allem in der ersten Halbzeit stark und für das Publikum sehr unterhaltsam. Doch statt mit einem 3:1 oder gar 4:1 in die Kabine zu gehen, stand es nur 2:1 für Bayer. Das Problem: Die besten Chancen wurden vergeben. Da war Leipzig effektiver und hatte zudem noch das Glück auf seiner Seite. Das 3:1 von Bailey wurde nach Videobeweis (abseits Volland) nicht anerkannt. Dann gab es nach Videobeweis einen Elfmeter für Leipzig: Mitchell Weiser soll mit der Hand am Ball gewesen sein. Eine höchst seltsame, weil falsche Entscheidung. Forsberg verwandelte und Cunha erhöhte noch auf 4:2 für die Gäste. - Bayer 04: Hradecky - Weiser, Tah, Sven Bender, Wendell - Aranguiz, Baumgartlinger (74. Alario), Brandt - Havertz, Volland (81. Paulinho), Bailey - Torfolge: 1:0 Havertz (11./Foulelfmeter), 1:1 Sabitzer (17.), 2:1 Havertz (23.), 2:2 Werner (64.), 2:3 Forsberg (72./Handelfmeter), 2:4 Cunha (83.) - Schiedsrichter: Tobias Welz aus Wiesbaden - Zuschauer: 28 345 - Lesen Sie die Meinung von Bernd Schneider zur 2:4-Niederlage der Werkself gegen RB Leipzig auf seiner Kommentarseite.

Für Bayer 04 gab es Dämpfer Nummer drei in Folge

Rund um Bayer Leverkusen

Stimmen zum 2:4 gegen RB Leipzig

Zitat I: "Wir hatten uns natürlich mehr erhofft, vor allem, wenn man die erste Halbzeit sieht. Da hatten wir das Spiel ganz klar im Griff. Für mich sieht Mitchell Weiser vor dem Elfmeter für Leipzig nicht mal den Ball. Es ist mir ein Rätsel, wie man da Elfmeter geben kann. Da mus man auch mal ein bisschen Fingerspitzengefühl beweisen. Es war am Ende trotzdem zu wenig von uns. Wir verlieren die Bälle zu einfach, laufen dann noch in zu viele Kontersituationen. Wir wissen, dass RB Leipzig eine Umschalt-Mannschaft ist. Deshalb tut es umso mehr weh, dass sie genau durch solche Situationen ihre Tore erzielen. Wir werden aber den Kopf nicht in den Sand stecken. Es wird schwer, wir haben aber noch sechs Spiele und eine gute Mentalität in der Mannschaft, so dass wir solche Niederlagen auch wegstecken können."

Kai Havertz, Bayers Doppeltorschütze

Zitat II: "Das ist für mich auch kein Handspiel von Mitchell Weiser. Wir müssen uns für den Elfmeter bedanken."

Emil Forsberg, Leipzigs Elfmetertorschütze

Zitat III: "Ich hätte den Elfmeter nicht gegeben. Was soll Weiser machen? Er dreht sich um und bekommt in diesem Moment den Kopfball von Halstenberg an die Finngerspitzen. Es war weder Absicht, noch hat er damit eine Torchance noch ein Tor verhindert. Ich möchte den Schiedsrichter ausdrücklich nicht kritisieren. Aber wir brauchen klare Regelungen, wann Hand Hand ist und bei was es im Strafraum Elfmeter gibt."

Ralf Rangnick, Leipzigs Trainer

Zitat IV: "Wir müssen einfach besser verteidigen. Der Elfmeterpfiff gegen uns, das ist Wahnsinn, das ist unglaublich."

Simon Rolfes, Bayers Sportdirektor

Das sagte Peter Bosz auf der PK

"Das Ergebnis ist unglücklich. Wir hätten mehr verdient gehabt, es war auch mehr drin. Leider hat das nicht geklappt. In der ersten Halbzeit haben wir richtig gut gespielt und auch, wenn unsere zweite Halbzeitnicht so gut war wie die erste - wir waren trotzdem im Spiel. Dass die Ergebnisse bei uns zuletzt nicht gut waren, hat auch mit unserer Chancenverwertung zu tun. Auch heute wieder - wir müssen das 2:0 machen und kssieren im Gegenzug nach einem Konter den Ausgleich. Das passiert uns wirklich zu oft. Ich zweifele nicht und ich glaube, dass auch die Spieler nicht zweifeln. Wir haben zu Beginn gezeigt, dass wir mit dieser offensiven Spielweise gewinnen können - wenige Gegentore bekommen und auch zu null spielen können. Wir müssen aber auch kritisch sein: Es ist das zweite Mal in Folge, dass wir vier Gegentore bekommen - auch wenn der Elfmeter vielleicht etwas unglücklich war. Trotzdem ist das viel zu viel, das darf nicht passieren. Daran müssen wir arbeiten."

Wussten Sie übrigens, dass . . .

Kai Havertz seine beiden Torschüsse zu seinen Saisontoren elf und zwölf verwertete? In der Bundesliga-Geschichte gab es nur zwei jüngere Spieler mit zwölf Saisontoren und das ist lange her: Horst Köppel (Stuttgart/1967/68) und Ditmar Jacobs (Oberhausen/1972/73).

1:2 - Pokal-Aus in Heidenheim

Stand die Werkself im letztjährigen Pokal noch im Halbfinale (Niederlage gegen Bayern München), so kam im diesjährigen Wettbewerb bereits das Aus im Achtelfinale. Die Leverkusener schieden durch eine 1:2-Niederlage beim Zweitligisten Heidenheim aus. In der 45. Minute ging Bayer durch Brandt 1:0 in Führung und die Leistung deutete nicht daraufhin, dass es eine Niederlage geben könnte. Doch es kam ganz anders: Die Gastgeber erzielten direkt nach der Pause den Ausgleich und in der 72. Minute den Siegtreffer.

Peter Bosz zum Ausscheiden in der EL

"Wir haben nicht auf dem Nivau der vergangenen Wochen gespielt. Unser Tempo mit dem Ball war heute viel zu niedrig, wir haben nicht den Gegner laufen gelassen. FK Krasnodar ist ein sehr gutes Team, dashaben wir auch heute wieder gesehen. Das Ausscheiden tut schon weh. Das ist deutlich, jetzt müssen wir die Enttäuschung erst einmal wegstecken."

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8. April 2019

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