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Der 21. Spieltag in Zahlen

Bundesliga

34 Tore fielen am 21. Spieltag der Saison 2018/2019. 23 Treffer waren es am Spieltag zuvor.

Torjäger: Der Frankfurter Luka Jovic führt mit 14 Treffern die Torjägerliste an. Auf Platz zwei folgen gemeinsam Münchens Robert Lewandowski (ein Tor gegen Schalke 04) und Dortmunds Marco Reus mit je 13 Treffern. Erfolgreichste Bayer-Torjäger sind Kai Havertz und Kevin Volland mit je acht Toren auf Platz 13.

1899 Hoffenheim punktete zum zweiten Mal in der Bundesliga-Geschichte nach einem Drei-Tore-Rückstand - wie jetzt bei Borussia Dortmund (3:3).

Für Fortuna Düsseldorf bedeuten sieben Siege nach 21 Spielen die beste Bilanz seit 34 Jahren (1984/85).

Jardon Sancho (Dortmund) erzielte sein achtes Bundeliga-Tor - so jung wie er war in der Bundesliga-Geschichte zu diesem Zeitpunkt kein anderer Spieler (18 Jahre und 321 Tage).

Zum achten Mal wurde die 30-Tore-Marke an einem Spieltag geknackt und damit schon zweimal öfter als in der kompletten Vorsaison.

Friedhelm Funkel erlebte gegen Stuttgart sein 800. Bundesligaspiel (320 als Spieler und 480 als Trainer).

Mario Götze (Dortmund) erzielte beim 3:3 gegen Hoffenheim sein 50. Bundesliga-Tor.

21. Spieltag: Mainz 05 - Bayer Leverkusen 1:5, Dortmund - 1899 Hoffenheim 3:3, RB Leipzig - Frankfurt 0:0, Mönchengladbach - Hertha BSC Berlin 0:3, Hannover 96 - 1. FC Nürnberg 2:0, SC Freiburg - VfL Wolfsburg 3:3, Bayern München - FC Schalke 04 3:1, Werder Bremen - FC Augsburg 4:0, Fortuna Düsseldorf - VfB Stuttgart 3:0

Pl.

Mannschaft

Sp.

Tore

Pkte.

1.

Borussia Dortmund

21

54:23

50

2.

Bayern München

21

47:26

45

3.

Mönchengladbach

21

41:21

42

4.

RB Leipzig

21

38:18

38

5.

Eintracht Frankfurt

21

40:27

33

6.

Bayer Leverkusen

21

37:32

33

7.

VfL Wolfsburg

21

32:30

32

8.

Hertha BSC Berlin

21

34:31

31

9.

1899 Hoffenheim

21

41:32

30

10.

Werder Bremen

21

36:32

30

11.

FSV Mainz 05

21

23:33

27

12.

Fortuna Düsseldorf

21

25:39

25

13.

SC Freiburg

21

29:37

23

14.

FC Schalke 04

21

25:32

22

15.

FC Augsburg

21

29:37

18

16.

VfB Stuttgart

21

17:47

15

17.

Hannover 96

21

20:44

14

18.

1. FC Nürnberg

21

17:46

12

22. Spieltag: Fr., 15.2, 20.30: Augsburg - München - Sa., 16.2, 15.30: Hoffenheim - Hannover 96, FC Schalke 04 - SC Freiburg, Stuttgart - Leipzig, Wolfsburg - Mainz - um 18.30: Berlin - Bremen - So., 17.2., um 15.30: Frankfurt - Mönchengladbach - um 18.00: Leverkusen - Düsseldorf - Mo., 18.2., 20.30: Nürnberg - Dortmund

Europa League: 0:0 in Krasnodar die halbe Miete

Das nennt man sicherlich eine hervorragende Ausgangslage: In der K.o-Phase der Europa League schaffte Bayer 04 Leverkusen bei FK Krasnodar im Hinspiel ein 0:0. Das bedeutet für das Rückspiel am kommenden Donnerstag in der BayArna (21.2./um 21.00 Uhr) eine gute Basis, um das Achtelfinale zu erreichen. Die Werkself war in Russland die dominante Mannschaft, spielte zeitweise sogar drückend überlegen und hatte dabei in der 88. Minute Pech, weil ein Treffer des eingewechselten Alario keine Anerkennung fand. Schiedsrchter Massa aus Italien hatte hatte zuvor ein Handspiel des Argentiniers geahndet. Bayer-Trainer Peter Bosz vertraute seiner erfolgreichen Mannschaft, die zuletzt in der Bundesliga drei Spiele in Folge gewonnen hatte und verzichtete damit auf jegliche Rotation. Bayer war vor der Heimstärke der Gastgeber gewarnt. Die wenigen Chancen, die sich Krasnodar erspielen konnte, wurden von Torwart Hradecky souverän zunichte gemacht. - Bayer 04: Hradecky - Weiser, Tah, Sven Bender (83. Dragovic), Wendell - Havertz, Aranguiz, Brandt - Bailey (79. Alario), Volland, Bellarabi - Zuschauer: 30 000.

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Applaus für einen starken Auftritt: Kevin Volland und Sven Bender nach dem 5:1 in Mainz - Foto: Bayer 04

Werkself: Das war für Bayer 04 Leverkusen mal wieder die Entdeckung der Leichtigkeit. Man kann es aber auch so sehen: Gastgeber Mainz 05 hat der Werkself das Toreschießen mal so richtig leichtgemacht. 5:1 auswärts zum Auftakt des 21. Spieltags bescherte den Bayer-Profis ein wahres Glücksgefühl. Wie auch immer: Bayer rutschte über Nacht auf Platz fünf, auf dem sich die Verantwortlichen am Ende der Saison mindestens sehen, und konnte sich die weitere Entwicklung der Konkurrenz am Samstag und Sonntag in aller Ruhe von der Couch aus ansehen. Es war schon erstaunlich, wie die Mainzer auf jegliche hartnäckige Defensivarbeit verzichteten und dem Bayer-Angriffswirbel geradezu tatenlos zusahen. Und sahen eher hilflos dabei zu, wie Bayers Offensivpower einen Angriff nach dem anderen startete und dabei Tore geradezu im Minutentakt erzielte. Fünf Tore - eins schöner als das andere. Fünf Tore - jedes Mal das Ergebnis wunderbarer, schneller und blitzgescheiter Kombinationen. - Bayer: Hradecky - Weiser, Tah, Sven Bender, Wendell (78. Jedvaj) - Havertz (62. Baumgartlinger), Aranguiz, Brandt (81. Alario) - Bailey, Volland, Bellarabi - Tore: 0:1 Wendell (5.), 1:1 Quaison (9.), 1:2 Havertz (20.), 1:3 Brandt (30.), 1:4 Bellarabi (43.), 1:5 Brandt (63.) - Schiedsrichter: Robert Schröder (Hannover) - Zuschauer: 21 900 - Lesen Sie die Meinung von Bernd Schneider zum 0:0 der Werkself in Krasnodar auf seiner Kommentarseite.

5:1 in Mainz - Toreschießen richtig leichtgemacht

Rund um Bayer Leverkusen

Stimmen zum 5:1 bei Mainz 05

Zitat I: "Wir haben es nach der klaren Führung in den ersten 45 Minuten in der zweiten Halbzeit sehr gut gespielt und nichts mehr anbrennen lassen. Das haben wir dabei sehr seriös und konzentriert gemacht. Dennoch war es nicht so, dass wir ein Feuerwerk abgebrannt haben. Wir alle wissen, dass unser Trainer ein kleiner Perfektionist ist. So ganz recht können wir es ihm nie machen. Jetzt wieder in Euphorie auszubrechen, ist der falsche Weg. Natürlich wollen wir in der Bundesliga weiter den Kurs halten."

Julian Brandt, Bayers zweimaliger Torschütze

Zitat II: "Wir wollten sofort Druck ausüben und haben die Chance zum 1:0. Aber Leverkusen macht mit der ersten Chance das Tor. Dann haben wir die Chance zum Ausgleich und Leverkusen macht anschließend wieder ein Tor. Wir haben uns dagegen durch einfache Ballverluste um den Lohn gebracht."

Sandro Schwarz, Mainzer Cheftrainer

Das sagte Peter Bosz auf der PK

"Die Art und Weise hat mir gefallen. Wir haben in der Bundesliga jetzt dreimal in Folge gewonnen. Das war sehr wichtig für uns. Jetzt sind wir wieder dabei. Die erste Halbzeit war für beide Seiten sehr offen. Ich glaube, Mainz 05 hätte noch 1,2 Tore machen können, wir aber vielleicht auch noch drei oder vier. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel dann mehr kontrolliert und es insgesamt sehr gut gemacht. Ich denke, wir haben heute gegen eine gute Mannschaft ein sehr gutes Spiel gemacht. Wir haben auswärts wieder sehr mutig gespielt und sind dafür belohnt worden. Wir fahren sehr zufrieden zurück nach Leverkusen. Für mich ist Julian Brandt kein Flügel-, sondern ein Zentrumspieler, denn guten Spielern muss man so oft wie möglich den Ball geben. Heute war er wirklich überragend. Er hat keinen Ball verloren, war immer anspielbar und im richtigen Moment da."

Spieler des Spiels: Julian Brandt

Mann des Tages beim Leverkusener Erfolg in Mainz war Julian Brandt. In seinem 200. Pflichtspiel für die Werkself wr er erstmals an vier Toren in einem Bundesligaspiel beteiligt. Erstmals gelang ihm ein Doppelpack in der Bundesliga. Brandt bestimmte mit insgesamt 88 Ballaktionen den Rhythmus der Leverkusener Offensivaktionen. Er lief dabei bis zu seiner Asuwechslung elf Kilometer.

Pressestimme zur Werkself

Die Bild-Zeitung schreibt: "Leverkusen knallt sich den Pokal-Frust vom Leib. Drei Tage nach dem Peinlich-Aus gegen Heidenheim (1:2) gibt es in Mainz beim 5:1 wieder die volle Ladung Angriffs-Fußball. Überragender Mann: Julian Brandt. Der offensive Mittelfeldspieler ist dabei an vier Toren beteiligt. (zwei Treffer, zwei Vorlagen), geht in 22 Zweikämpfe und sorgt ständig für Unruhe."

1:2 - Pokal-Aus in Heidenheim

Stand die Werkself im letztjährigen Pokal noch im Halbfinale (Niederlage gegen Bayern München), so kam im diesjährigen Wettbewerb bereits das Aus im Achtelfinale. Die Leverkusener schieden durch eine 1:2-Niederlage beim Zweitligisten Heidenheim aus. In der 45. Minute ging Bayer durch Brandt 1:0 in Führung und die Leistung deutete nicht daraufhin, dass es eine Niederlage geben könnte. Doch es kam ganz anders: Die Gastgeber erzielten direkt nach der Pause den Ausgleich und in der 72. Minute den Siegtreffer.

Bayer 04: Hradecky - Weiser, Dragovic, Jedvaj, Wendell - Baumgartlinger, Aranguiz (90. Kiese Thelin) - Bailey, Brandt, Paulinho (71. Bellarabi) - Alario (71. Volland) - Tore: 0:1 Brandt (45.), 1:1 Dovedan (47.), 2:1 Multhaup (72.)

Julian Brandt: "Wir haben eine sehr große Chance vertan und aufgrund der zweiten Halbzeit völlig verdient verloren. Das war die schwächste zweite Halbzeit, die ich im DFB-Pokal erlebt habe. Absolut unnötig und enorm ärgerlich."

Peter Bosz, Bayers Cheftrainer: "Die Gegentore haben nichts mit unserer offensiven Ausrichtung zu tun. Wenn wir in der ersten Halbzeit so verteidigen können, ist die zweite Halbzeit unerklärlich - in der ersten Hälfte waren die Probleme nicht da, obwohl wir gegen den selben Gegner gespielt haben. Es ist schwierig zu erklären, woran es genau gelegen hat."

 

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15. Februar 2019

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