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Der 23. Spieltag in Zahlen

Bundesliga

19 Tore fielen am 23. Spieltag der Saison 2017/18 - 29 Treffer waren es am Spieltag zuvor.

Torjäger: Die Liste führt weiter Bayerns Robert Lewandowski mit 20 Treffern an. Es folgt Aubameyang (13), der inzwischen von Dortmund zu Arsenal gewechselt ist. Mit je elf Treffern belegen Augsburgs Finnbogason und Petersen (Freiburg) Platz drei. Es folgen Volland (Bayer), Werner (Leipzig), und Uth (Hoffenheim) mit je zehn Treffern gemeinsam auf Platz vier.

Mario Gomez schoss in sieben Spielen gegen Augsburg sechs Tore. Er traf für die Bayern, Wolfsburg und jetztauch für den VfB Stuttgart.

Bayer Leverkusen ist auswärts seit neun Spielen ungeschlagen (fünf Siege, vier Remis) und damit so lange wie aktuell keine andere Mannschaft.

Roman Bürki (Dortmund) stellte beim 1:0 in Mönchengladbach mit elf Paraden einen ligaweiten Saisonrekord auf.

In der Rückrunde wurde nur 54 Prozent der Elfmeter (7 von 13) verwandelt. In der Hinrunde lag diese Quote noch bei 82 Prozent.

Der Hamburger SV kassierte gegen Bayer 04 Leverkusen seine 200. Heimniederlage in der Bundesliga. Als erster Klub erreichten die Hamburger diese Marke.

23. Spieltag: Hamburg - Bayer Leverkusen 1:2, Wolfsburg - Bayern München 1:2, 1. FC Köln - Hannover 96 1:1, FC Schalke 04 - 1899 Hoffenheim 2:1, Hertha BSC Berlin - Mainz 05 0:2, Freiburg - Werder Bremen 1:0, Mönchengladbach - Dortmund 0:1, FC Augsburg - VfB Stuttgart 0:1, Frankfurt - RB Leipzig 2:1

Pl.

Mannschaft

Sp.

Tore

Pkte.

1.

Bayern München

23

55:18

59

2.

Borussia Dortmund

23

48:29

40

3.

Eintracht Frankfurt

23

32:26

39

4.

Bayer Lverkusen

23

43:30

38

5.

RB Leipzig

23

36:31

38

6.

FC Schalke 04

23

36:30

37

7.

Hannover 96

23

32:33

32

8.

FC Augsburg

23

32:29

31

9.

1899 Hoffenheim

23

37:37

31

10.

Mönchengladbach

23

30:35

31

11.

Hertha BSC Berlin

23

30:30

30

12.

SC Freiburg

23

24:37

28

13.

VfB Stuttgart

23

19:27

27

14.

VfL Wolfsburg

23

26:30

24

15.

Werder Bremen

23

21:28

23

16.

FSV Mainz 05

23

28:41

23

17.

Hamburger SV

23

18:34

17

18.

1. FC Köln

23

20:42

14

24. Spieltag: Fr., 23.2., 20.30: Mainz 05 - Wolfsburg - Sa., 24.2., 15.30: Hannover 96 - Mönchengladbach, Hoffenheim - Freiburg, Bayern München - Hertha BSC Berlin, VfB Stuttgart - Frankfurt - um 18.30: Bremen - Hamburg - So., 25.2., 15.30: Leverkusen - Schalke 04 - um 18.00: RB Leipzig - Köln - Mo., 26.2., 20.30: Dortmund - Augsburg

Heynckes wieder gesund - Bayern siegt weiter

Den 2:1-Erfolg über Schalke 04 musste Jupp Heynckes mit einer fiebrigen Erkältung von vom Sofa aus verfolgen. Am 23. Spieltag, eine Woche später, beim 2:1 in Wolfsburg sass er wieder auf der Bank. Diesmal fiel die Entscheidung für den Klassenprimus jedoch erst in der Schlussphase. Die Gastgeber (Didavi) gingen nämlich früh mit 1:0 in Führung - das 302. Gegentor für Sven Ulreich in seinem 200. Bundesligaspiel. Wagner (64.) schaffte zwar den Ausgleich, doch alles deutete auf ein Remis hin - bis Arjen Robben im Strafraum zu Fall kam. Der eingewechselte Robert Lewandowski (90+1) nutzte die Chance zum 20. Saisontreffer eiskalt und bescherte den Bayern somit einen späten, glücklichen Erfolg. Es war übrigens im 42. Spiel gegen Wolfsburg das 100. Tor der Bayern. Lewandowski selbst erzielte in 15 Spielen gegen Wolfsburg stolze 16 Treffer - nur gegen Augsburg traf der Pole noch öfter. Zudem hat er die letzten 17 Elfmeter alle verwandelt. Damit stellte er den Serien-Rekord von Jörg Butt ein. Der hatte von 1999 bis 2001 als bisher einziger 17 Mal in Folge getroffen - und das als Torwart. Die Bayern bleiben natürlich ungefährdet an der Tabellenspitze. Als einziges Team weisen sie im Jahr 2018 eine makellos Bilanz auf: alle sechs Rückrundenspiele haben die Bayern gewonnen.

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Torschützen unter sich: Kai Havertz und Leon Bailey schossen Bayer zum 2:1 beim HSV - Foto: Bayer 04

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Werkself: Die vergangenen zwei Begegnungen (0:0 in Freiburg, 0:2 gegen Berlin) haben nicht gerade die Resultate gebracht, die man sich unter dem Bayer-Kreuz erhofft hatte. Das aber ist schon wieder Vergangenheit: Durch den 2:1-Sieg beim Hamburger SV hat Bayer 04 Leverkusen schnell in die Erfolgsspur gefunden und befindet sich erneut in den Champions League-Rängen. Wichtig: Die Bayer-Profis ließen sich von der hektischen und ruppigen Gangart der Gastgeber, die ums nackte Überleben kämpfen, nie anstecken. Das 1:0 durch Leon Bailey war ein wahrer Geniestreich. Er luchste Douglas den Ball vom Fuss, umspielte Torwart Mathenia und schoss den Ball ins leere Tor. Nach der Pause erhöhte Kai Havertz nach Zuspiel von Henrichs locker auf 2:0. Das Spiel schien gelaufen. Nach dem Hamburger Anschlusstreffer wurde es noch einmal spannend, aber Bayer 04 brachte den Sieg ins Ziel. - Bayer: Leno - Jedvaj, Retsos, Sven Bender, Wendell (16. Henrichs) - Kohr, Aranguiz - Brandt (73. Alario), Bailey - Havertz (88. Baumgartlinger), Volland - Tore: 0:1 Bailey (40.), 0:2 Havertz (50.), 1:2 Hahn (70.) - Schiedsrichter: Felix Brych (München) - Zuschauer: 45 691 - Lesen Sie die Meinung von Bernd Schneider zum 2:1-Sieg beim Hamburger SV auf seiner Kommentarseite.

2:1 beim HSV - Werkself findet wieder in die Spur

Rund um Bayer Leverkusen

Stimmen zum 2:1-Sieg in Hamburg

Zitat I: "Großes Kompliment, wie wir dagegen gehalten haben - besonders an die Viererkette. Als Mannschaft sind wir heute einen großen Schritt nach vorne gekommen. Solche Spiele musst du erst einmal gewinnen. Vor dem Tor zum 1:2 haben wir das Spiel phasenweise sehr dominiert, nichts zugelassen und verdient die Tore gemacht. Nach dem 2:0 hätten wir die eine oder andere Kontersituation durchaus besser ausspielen und das Spiel frühzeitig entscheiden können. Wir sind sehr glücklich, dass wir heute drei Punkte geholt haben - auch weil Bayer in den vergangenen Jahren hier nicht so erfolgreich gespielt hat. Im Gesamten geht unser Sieg voll in Ordnung."

Heiko Herrlich, Bayers Cheftrainer

Zitat II: "In den ersten 60 Minuten haben wir nicht so gespielt, wie wir wollten. Nach dem 0:2 hat die Mansnchaft ihr anderes Gesicht gezeigt. Wir wollten den Ausgleich machen, aber ich denke, der Sieg für Bayer geht in Ordnung."

Bernd Hollerbach, Hamburgs Cheftrainer

Zitat III: "Das war ein Kampfspiel, in dem es nicht um die B-Note ging, sondern: wer schießt das erste Tor und wer hält länger durch. Das Spiel war nicht gerade von schönem Fußball geprägt und mit Taktik hatte es auch nicht viel zu tun. Wir haben den Kampf angenommen und uns gut geschlagen. Letztendlich haben wir uns auch verdient durchgesetzt. Wenn wir jetzt noch Schalke schlagen, sind wir auf dem richtigen Weg."

Julian Brandt, Bayers Stürmer

Zitat IV: "Wir wussten, welche Atmosphäre und Art von Spiel uns hier erwartet - denn der HSV braucht die Punkte extrem dringend. Es war deshalb auch ein sehr kampfbetontes Spiel, in dem die letzten 20 Minuten dann richtig eng waren, da die Hamburger alles reingeworfen haben. Wir sind am Ende der verdiente Sieger und sind sehr glücklich."

Tin Jedvaj, Bayers Rückkehrer

DFB-Pokal: Bayern kommen zum Halbfinale

Die Werkself bekommt es im Halbfinale um den DFB-Pokal mit Rekordmeister Bayern München zu tun. Bayers Vorteil dabei: Das Spiel findet in der heimischen BayArena (17.4./20.45) statt. Im zweiten Spiel stehen sich Schalke und Frankfurt gegenüber (18.4./20.45). In der Runde zuvor bot Bayer ein wahres Fußball-Drama: Nach sieben Minuten hätte niemand mehr einen Pfifferling darauf verwettet, dass Bayer 04 im DFB-Pokal noch das Halbfinale erreichen würde. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Gastgeber gegen Bremen schon mit 0:2 hinten. Mal wieder Bremen - ein Gegner, gegen den die Werkself in den sechs Pokal-Versuchen zuvor stets verloren hat. Doch diesmal kam es anders: Die Spieler der Werkself schüttelten sich einmal kräftig und zauberten einen Pokal-Fight auf den Rasen, über den die Fans lange reden werden. Erst verkürzte Julian Brandt auf 1:2, bevor er mit einem herrlichen Fernschuss das 2:2 erzielte. In der Verlängerung schaffte der eingewechselte Karim Bellarabi das wichtige 3:2, ehe Kai Havertz kurz vor Schluss das 4:2 schoss. Das Kunstwerk war vollbracht - nach neun Jahren steht die Werkself mal wieder im Halbfinale des Pokals. Und jetzt kommen die Bayern, gegen die es in fünf Pokal-Vergleichen vier Niederlagen gab.

Heiko Herrlich, Bayers Cheftrainer: "Riesen-Kompliment an meine Jungs, wie sie an sich geglaubt und sich gepusht haben. Wir haben in dieser Saison schon öfters zurückgelegen und sind zurückgekommen. Wir haben schon ganz tolle Charaktere, die dafür sorgen, dass die Mannschaft so lebt. Karim Bellarabi habe ich vor seiner Einwechslung gesagt, dass er nach seinem ganzen Pech zuletzt, heute das entscheidende Tor macht. Zu Bayern ist alles gesagt und es gibt auch nichts hinzuzufügen. Wir konzentrieren uns bis zum Halbfinale auf die Bundesliga."

Bayer 04: Leno - Lars Bender (79. Henrichs), Tah, Sven Bender, Wendel (113. Retsos) - Kohr (108. Bellarabi), Aranguiz - Brandt (101. Alario), Havertz, Bailey - Volland - Tore: 0:1 Kruse (4./ Foulelfmeter), 0:2 Johannsson (7.), 1:2 Brandt (31.), 2.2 Brandt (55.), 3:2 Bellarabi (111.), 4:2 Havertz (118.)

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20. Februar 2018

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