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Der 34. Spieltag in Zahlen

Bundesliga

41Tore fielen am 34. Spieltag der Saison 2018/2019. 27 Treffer waren es am Spieltag zuvor. Es war der torreichste Spieltag in der Bundesliga seit dem 34. Spieltag 2001/02.

Torjäger: Münchens Robert Lewandowski gewann mit 22 Treffern die Torjägerkrone vor dem Dortmunder Paco Alcacer (18). Bayers Kai Havertz folgt mit vier weiteren Spielern auf Platz drei: Jovic (Frankfurt), Kramaric (Hoffenheim), Reus (Dortmund) und Weghorst (Wolfsburg). Alle trafen je 17 Mal.

Franck Ribery erzielte in 273. und letzten Bundesliga-Spiel sein 86. Tor. Es war sein sechstes Saisontor. Die Hälfte davon gelang ihm gegen Frankfurt (Doppelpack in der Hinrunde).

Arjen Robben erzielte in seinem 201. und letzten Bundesliga-Spiel sein 99. Tor. Alle seine vier Saisontore gelangen ihm in den Heimspielen.

Claudio Pizarro löste mit 40 Jahre und 227 Tagen Mirko Votava als ältesten Bremer ab und wurde zum viertältesten Spieler der Bundesliga-Geschichte nach Klaus Fichtel, Uli Stein und Toni Schumcher.

Der VfL Wolfsburg feierte den höchsten Sieg seiner Bundesliga-Geschichte und erzielte erstmals acht Tore in einem Spiel. Der VfL ist in der Europa League dabei.

Borussia Dortmund (2:0 in Gladbach) wurde in der Bundesliga öfter Vizemeister (6) als Meister (5).

34. Spieltag: Hertha BSC Berlin - Bayer 04 Leverkusen 1:5, Wolfsburg - Augsburg 8:1, Mönchengladbach - Dortmund 0:2, Bayern München - Frankfurt 5:1, Werder Bremen - Leipzig 2:1, Mainz 05 - 1899 Hoffenheim 4:2, FC Schalke 04 - VfB Stuttgart 0:0, SC Freiburg - 1. FC Nürnberg 5:1, Düsseldorf - Hannover 96 2:1,

Pl.

Mannschaft

Sp.

Tore

Pkte.

1.

Bayern München

34

88:32

78

2.

Borussia Dortmund

34

81:44

76

3.

RB Leipzig

34

63:29

66

4.

Bayer Leverkusen

34

69:52

58

5.

Mönchengladbach

34

55:42

55

6.

VfL Wolfsburg

34

62:50

55

7.

Eintracht Frankfurt

34

60:48

54

8.

Werder Bremen

34

58:49

53

9.

1899 Hoffenheim

34

70:52

51

10.

Fortuna Düsseldorf

34

49:65

44

11.

Hertha BSC Berlin

34

49:57

43

12.

FSV Mainz 05

34

46:57

43

13.

SC Freiburg

34

46:61

36

14.

FC Schalke 04

34

37:55

33

15.

FC Augsburg

34

51:71

32

16.

VfB Stuttgart

34

32:70

28

17.

Hannover 96

34

31:71

21

18.

1. FC Nürnberg

34

26:68

19

Die Entscheidungen: Bayern München zum 29. Mal Meister. Neben dem FC Bayern spielen Dortmund, Leipzig und Leverkusen in der Champions League. Gladbach und VfL Wolfsburg in der Euro League - Frankfurt in die Qualifikation. Stuttgart, Hannover und Nürnberg abgestiegen. Aufgestiegen sind: Paderborn, Union Berlin und Köln.

Europa League: Nur 1:1 - Werkself ausgeschieden

Das hatten sich all diejenigen, die mit Bayer 04 sympathisieren ganz anders vorgestellt: Hatte die Werkself unter dem alten Trainer Heiko Herrlich die Gruppenphase souverän als Erster bendet, so kam jetzt unter dem neuen Coach Peter Bosz bereits in der ersten K.o.-Runde das Aus. Dem FK Krasnodar reichte nach dem 0:0 im Hinspiel vor einer Woche ein 1:1 in der BayArena, um ins Achtelfinale der Europa League einzuziehen. Schon in den ersten 45 Minuten hatten die Gäste die weitaus besseren Chancen, die ein sehr starker Lukas Hradecky jedoch unschädlich machen konnte. Ganz bitter wurde es für die Werkself dann, weil Krasnodar durch einen Freistoß in Führung ging. Jetzt brauchte Bayer in knapp zehn Minuten zwei Treffer, um doch noch weiterzukommen. Doch mehr als der Ausgleich durch Aranguiz sprang bei den Bemühungen nicht heraus. - Bayer 04: Hradecky - Weiser, Tah, Dragovic (86. Kiese Thelin), Wendell - Havertz (66. Baumgartlinger), Aranguiz, Brandt - Bailey, Alario, Volland - Tore: 0:1 Suleymanov (84.), 1:1 Aranguiz (87.) - Schiedsrichter: Mazeika (Litauen) - Zuschauer: 16 084.

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Eine Menschentraube voller Glückseligkeit: Bayer-Profis feiern ihren 5:1-Sieg in Berlin - Foto: Bayer 04

Werkself: 33 Spieltage stand Bayer 04 Leverkusen nie auf dem vierten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Champions League berechtigt. Das Kunststück gelang der Werkself aber ausgerechnet am letzten Spieltag. Das nennt man wohl eine Punktlandung. Während Konkurrent Gladbach zuhause 0:2 gegen Dortmund verlor, behielten die Bayer-Profis in Berlin die Nerven und fertigten Hertha BSC mit 5:1 ab. Ein Sieg, der nie gefährdet war. Ein Erfolg als Krönung einer gelungenen Aufholjagd. Bayer gewann von der letzten fünf Spielen vier und wird in der kommenden Saison auf der höchsten europäischen Fußball-Bühne aufspielen. Von Beginn zeigte die Werkself, wie konzentriert sie die Aufgabe bei der Hertha angehen wollte. Kai Havertz erzielte früh die Führung. Auch der 1:1-Zwischenstand sorgte nicht für Verunsicherung. In regelmässigen Abständen erhöhten Brandt und der dreimalige Torschütze Lucas Alario auf schließlich 5:1. Das Meisterstück war vollbracht. Bayer 04 Leverkusen hat eine Achterbahn-Saison doch noch erfolgreich beendet. - Bayer 04: Hradecky - Weiser (81. Kohr), Tah, Sven Bender (59. Dragovic), Wendell - Aranguiz (75. Lars Bender), Baumgartlinger, Brandt - Havertz, Alario, Volland - Tore: 0:1 Havertz (28.), 1:1 Lazaro (33.), 1:2 Alario (38.), 1:3 Brandt (55.), 1:4 Alario (71.), 1:5 Alario (87.) - Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb) - Zuschauer: 59 287 - Lesen Sie die Meinung von Bernd Schneider zur Qualifikation der Werkself für die Champions League auf seiner Kommentarseite.

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Rund um Bayer Leverkusen

Stimmen zum 5:1 bei Hertha BSC Berlin

Zitat I: "Die Freude ist riesig! Wir haben einfach dran geglaubt und in den letzten Spielen kaum Punkte liegengelassen. Das zeigt den Charakter unserer Truppe. Wir haben einen grandiosen Schlussspurt hingelegt. Jetzt spielen wir in der Champions Legue - das ist für die Fans, die ganze Stadt und für uns als Team einfach überragend. Am Ende sind wir zurecht und verdient auf Platz vier. Alle hatten uns abgeschrieben. Aber wir haben uns nicht verrückt machen lassen."

Kevin Volland

Zitat II: "Wir haben in der zweiten Halbzeit ein tolles Spiel gemacht und sind total glücklich, den vierten Platz erreicht zu haben. Die Mannschaft hat sich das verdient und gezeigt, dass sie mit Druck umgehen kann."

Rudi Völler, Sport-Geschäftsführer

Zitat III: "Die Mannschaft hat eine Top-Leistung gebracht. Und insgesamt in der Rückrunde eine irre Aufholjagd noch erfolgreich abgeschlossen. Das spricht für den Charakter des Teams."

Simon Rolfes, Sportdirektor

Zitat IV: "Bayer 04 war die bessere Mannschaft, deshalb haben sie auch verdient gewonnen und die Champions League erreicht. Glückwunsch!"

Pal Dardei, Berlins Cheftrainer

Zitat V: "Das sind Momente, für die wir Fußball spielen. Es ist Wahnsinn, dass wir das noch erreicht haben und wie wir durch die letzten Wochen gegangen sind. Die Feier mit den Fans war großartig. Sie haben uns super unterstützt."

Jonathan Tah

Zitat VI: "Dieses Spiel war ein Spiegelbild der Rückrunde, die war furios. Entscheidend war, dass wir direkt nach dem 1:1 zurückgekommen sind. Ein Trainerwechsel ist auch immer einschneidend. Es gab Rückschläge zu verdauen. Umso mehr kann man unsere Erleichterung nachvollziehen."

Julian Baumgartlinger

Das sagte Trainer Peter Bosz auf der PK

"Wenn man vom neunten auf den vierten Platz klettert, dann hat man sehr viel richtig gemacht. Die Mannschaft hat während dieser Saison eine andere, viel offensivere und sehr risikobehaftete Spielweise umgesetzt. Das ist nicht so einfach. Für Bayer 04 ist es ganz wichtig., dass der Klub wieder Champions League spielt. Das hat man auch an den vielen Fans gesehen, die uns heute in Berlin ganz toll unterstützt haben. Ich bin stolz auf die Mannschaft. Nach dem wichtigsten Spieltag, dem letzten Spieltag, stehen wir auf Platz vier. Mit der Champions League haben wir etwas Besonderes erreicht. Wir haben hart dafür gearbeitet. Ein großes Kompliment an unsere Spieler."

Spieler des Spiels: Lucas Alario

Bayers argentinischer Stürmer verwertete drei seiner vier Torschüsse. Ihm gelang damit der erste Dreierpack in der Bundesliga. Sechs seiner neun Saisontore erzielte Lucas Alario an den letzten fünf Spieltagen.

Wussten Sie übrigens, dass . . .

Kai Havertz sein 17. Saisontor erzielte? So viele waren noch nie einem Spieler unter 20 Jahren gelungen.

Kai Havertz zum neunten Mal in dieser Saison das wichtige 1:0 erzielte? Das gelang keinem anderen Spieler.

sich Bayer 04 zum zwölften Mal für die Champions League qualifizierte?

1:2 - Pokal-Aus in Heidenheim

Stand die Werkself im letztjährigen Pokal noch im Halbfinale (Niederlage gegen Bayern München), so kam im diesjährigen Wettbewerb bereits das Aus im Achtelfinale. Die Leverkusener schieden durch eine 1:2-Niederlage beim Zweitligisten Heidenheim aus. In der 45. Minute ging Bayer durch Brandt 1:0 in Führung und die Leistung deutete nicht daraufhin, dass es eine Niederlage geben könnte. Doch es kam ganz anders: Die Gastgeber erzielten direkt nach der Pause den Ausgleich und in der 72. Minute den Siegtreffer.

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17. Juli 2019

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