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Der 30. Spieltag in Zahlen

Bundesliga

24 Tore fielen am 30. Spieltag der Saison 2017/2018. 30 Tore waren es am Spieltag zuvor.

Kevin Volland belegt jetzt nach seinen drei Toren gegen Frankfurt mit 14 Treffern Platz zwei in der Torschützenliste. Es führt Münchens Robert Lewandowski (27).

Frankfurt blieb zuletzt erstmals in dieser Saison drei Bundesliga-Spiele in Folge ohne Sieg (ein Remis, zwei Niederlagen).

Naldo (Schalke 04) erzielte im Revierderby gegen Dortmund beim 2:0-Sieg sein siebtes Saisontor, öfter traf er nie in einer Spielzeit. Konoplyanka schoss sein Team nicht nur zur Führung im Derby, sondern erzielte auch noch das 2500. Tor der Schalker Geschichte in der Bundesliga.

Werder Bremen blieb auch im zehnten Heimspiel unter Florian Kohfeldt unbesiegt (sechs Siege, vier Remis) - Vereinsrekord. Kein anderer Werder-Trainer blieb zu Beginn so lange ohne Heimniederlage.

Jupp Heynckes ist mit 1034 Einsätzen als Spieler und Trainer in der Bundesliga nun alleiniger Rekordhalter. Der Trainer von Bayern München überholte Otto Rehhagel.

Davie Selkes Treffer beim 2:1 über den 1. FC Köln waren die Heim-Tore Nummer 999 und 1000 in der Bundesliga-Geschichte von Hertha BSC Berlin

Marco Reus kam im Derby zu seinem 200. Pflichtspieleinsatz für Dortmund, Piszczek spielte zum 200. Mal in der Bundesliga für die Borussia.

30. Spieltag: Bayer Leverkusen - Eintracht Frankfurt 4:1, Wolfsburg - Augsburg 0:0, Bayern München - Mönchengladbach 5:1, Hertha BSC Berlin - Köln 2:1, VfB Stuttgart - Hannover 96 1:1, Hoffenheim - Hamburg 2:0, FC Schalke 04 - Dortmund 2:0, Werder Bremen - RB Leipzig 1:1, FSV Mainz 05 - SC Freiburg 2:0

Pl.

Mannschaft

Sp.

Tore

Pkte.

1.

Bayern München

30

81:22

75

2.

FC Schalke 04

30

47:33

55

3.

Bayer Leverkusen

30

55:37

51

4.

Borussia Dortmund

30

57:41

51

5.

RB Leipzig

30

45:22

47

6.

1899 Hoffenheim

30

55:42

46

7.

Eintracht Frankfurt

30

41:37

46

8.

Mönchengladbach

30

39:48

40

9.

Hertha BSC Berlin

30

35:35

39

10.

VfB Stuttgart

30

27:35

39

11.

FC Augsburg

30

38:40

37

12.

Werder Bremen

30

34:36

37

13.

Hannover 96

30

38:44

36

14.

VfL Wolfsburg

30

30:37

30

15.

FSV Mainz 05

30

32:47

30

16.

SC Freiburg

30

26:50

30

17.

Hamburger SV

30

23:48

22

18.

1. FC Köln

30

29:58

21

31. Spieltag: Fr., 20.4., um 20.30: Boru. Mönchengladbach - Wolfsburg - Sa., 21..4., um 15.30: Hannover - Bayern München, VfB Stuttgart - Werder Bremen, Hamburg - SC Freiburg, Frankfurt - Hertha BSC Berlin, RB Leipzig - 1899 Hoffenheim - um 18.30: Dortmund - Leverkusen - So., 22.4., um 15.30: Augsburg - Mainz 05 - um 18.00: Köln - Schalke 04

Stefan Kießling im erlauchten 400er Klub

Die 88. Minute am 3. März 2018 in Wolfsburg: Trainer Heiko Herrlich wechselt Stefan Kießling ein und sorgt damit für ein geradezu historisches Ergebnis. Denn es ist das 400. Bundesligaspiel für den Bayer-Stürmer, der in Leverkusen längst Kult-Status genießt. Er ist übrigens der 66. Spieler, der in diesen illustren Kreis aufgenommen wurde. 59. Bundesligaspiele für den 1. FC Nürnberg, 341 für Leverkusen - eine aussergewöhnliche Bilanz. Sein erster Anruf galt danach der Ehefrau Noria: Sie hat sich mega gefreut für mich und gesagt: Ich bin so stolz auf Dich." Jeder Spieler rannte anch dem Abpfiff auf Stfan Kißling zu und umarmte ihn. Wie Kai Havertz: Auf den Moment hat Stefan gewartet und wir auch. Und das sich alle mit ihm so freuen, zeigt, was sich hier bei uns entwickelt hat." Er selbst war tiefbewegt: "Die Jungs haben sich fast mehr für mich als über den Sieg gefreut. Es war sicherlich einer der schönsten Momente in Karriere." Auch Heiko Herrlich würdigte ihn: "Wir verteilen keine Geschenke. Er hatte sehr gut trainiert, ist auch ein Vorbild in der Kabine. In den letzten Minuten hat er jedes Kopfball-Duell gewonnen, keinen Zweikampf gescheut und Fouls gezogen." Torwart Bernd Leno meinte: "Es ware wunderbar, wenn ihm noch ein Tor gelingn würde." Vier Spiele hat er noch Zeit, dann geht die aussergewöhnliche Karriere zu Ende.

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Fertigmachen zum Abheben: Bayers dreimaliger Torschütze Kevin Volland gegen Frankfurt - Foto: Bayer 04

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Werkself: Was für eine gelungene Woche für Bayer 04! Es begann am Montag mit einem 4:1 Sieg bei RB Leipzig und einer Lehrstunde für die Gastgeber, und alles wurde dann am Samstag mit einem 4:1 über Eintracht Frankfurt veredelt. Gerade auf der Zielgeraden der Saision befindet sich die Werkself in Topform. Denn: Mit den Siegen wurden gleich zwei direkte Konkurrenten im Kampf um die Qualifikation für die Champions League besiegt. Da Dortmund auf Schalke verlor und Leipzig nur 1:1 in Bremen spielte, befindet sich die Werkself auf einem hervoragenden dritten Platz. Spieler des Spiels war eindeutig Stürmer Kevin Volland, dem ein lupenreiner Hattrick (drei Treffer in Folge in einer Halbzeit ohne Gegentor) gelang. Die Treffer zum 3:1 und 4:1 erschienen dabei wie eine Kopie: Zweimal legte der eingewechselte Karim Bellarabi den Ball von rechts quer zu Volland, der jeweils den Ball nur ins leere Tor schieben musste. Ganz stark auch wieder Julian Brandt, der per Kopfball für Bayers Führung sorgte. - Bayer 04: Leno - Lars Bender (83. Jedvaj), Sven Bender, Retsos - Henrichs, Baumgartlinger, Aranguiz, Bailey (75. Bellarabi)- Havertz (87. Kohr), Brandt - Volland - Torfolge: 1:0 Brandt (20.), 1:1 Fabian (23.), 2:1 Volland (71.), 3:1 Volland (77.), 4:1 Volland (88.) - Schiedsrichter: Brych (München) - Zuschauer: 30 210 - Lesen Sie zudem die Meinung von Bernd Schneider zum 4:1 der Werkself über Eintracht Frankfurt auf seiner Kommentarseite.

Werkself in Topform - Vollands lupenreiner Hattrick

Rund um Bayer 04 Leverkusen

Stimmen zum 4:1 über Eintracht Frankfurt

Zitat I: "Ich freue mich natürlich über meine drei Tore. Den letzten Hattrick habe ich wahrscheinlich mit zwölf geschossen. Aber viel wichtiger war, dass wir heute gewonnen haben. Die Umstellung in der Halbzeit war heute der Schlüssel zum Sieg. Diese Flexibilität ist shr wichtig, denn so konnten wir unsere Offensivstärke im zweiten Durchgang ausspielen. Ich war zum ricgtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Von meinem ersten Hattrick in der Bundesliga werde ich sicher noch meinen Enkeln erzählen."

Kevin Volland, Bayers dreimaliger Torschütze

Zitat II: "Gratulation an Heiko Herrlich und sein Team. Das 4:1 ist deutlich, das sah in der ersten Halbzeit nicht so aus: Da haben wir es gut gemacht, im Gegensatz zur zweiten Halbzeit – die war nicht gut. Der Sieg für Bayer 04 geht in Ordnung."

Niko Kovac, Frankfurts Trainer

Das sagte Herrlich auf der Prssekonferenz

"Es ist normal, dass unsere jungen Spieler hier und da Schwankungen unterliegen. Man kann verlieren, aber man muss das Gefühl haben, dass die Spieler schon alles gegeben haben. Das war heute auf jeden Fall wieder der Fall – wie schon in Leipzig am vergangenen Montag beim 4:1. Kai Havertz ist ein unglaubliches Talent. Wir sind glücklich über seine Entwicklung. Es ist was Besonderes, so einen Spieler in seinen Reihen zu haben. Trotzdem müssen wir ihm Pausen geben, damit er regenerieren kann – er ist erst 18 Jahre alt. Kurz vor dem 2:1 hatte ich das Gefühl, dass wir trotz unserer Dominanz nicht mehr so richtig durchkommen – wie zuletzt auch gegen Augsburg. Aber dann kommen wir durch das Tor von Kevin Volland zum 2:1 – das war ganz klar für uns der Dosenöffner. Zur zweiten Halbzeit haben wir auf Viererkette umgestellt. Wir haben dominiert, hatten auch mehr Ballbesitz, sind zu Beginn aber trotzdem nicht richtig durchgekommen. Abgesehen vom Lattenschuss von Leon Bailey – das war aber unsere einzige echte Chance. Die erste Halbzeit war ausgeglichen und doch eher zäh. Wir hatten Schwierigkeiten, uns ins letzte Drittel zu spielen. Durch eines der seltenen Kopfballtore von Brandt sind wir dann in Führung gegangen, haben aber dann postwendend das 1:1 bekommen. Wir freuen uns natürlich riesig, dass wir gegen eine starke Eintracht den Sieg hierbehalten. Allerdings spiegelt das deutliche Ergebnis den Spielverlauf nicht so wirklich wieder."

Wussten Sie übrigens, dass . . .

das 4:1 über Eintracht Frankfurt Bayers erster Heimsieg gegen ein Team aus dem oberen Drittel war?

Kevin Volland mit seinen bislang 14 Treffern jetzt schon die beste Torausbeute seiner Karriere in der Bundesliga geschafft hat?

Kai Havertz sein Bundesliga-Debut am 15. Oktober in Bremen gab? Heute, 18 Monate später, ist Kai Haverz der jüngste Spieler, der die Marke von 50 Einsätzen in der Bundesliga erreicht hat. Mit 18 Jahren und 307 Tagen löst er Timo Werner (18 Jahre und 351 Tage) ab.

auch im 66. Bundesliga-Duell zwischen Bayer und Frankfurt immer zumindest ein Tor fiel? Kein anderes Duell fand so oft statt, ohne dass es ein 0:0 gab.

DFB-Pokal: Bayern kommen zum Halbfinale

Die Werkself bekommt es im Halbfinale um den DFB-Pokal mit Rekordmeister Bayern München zu tun. Bayers Vorteil dabei: Das Spiel findet in der heimischen BayArena (17.4./20.45) statt. Im zweiten Spiel stehen sich Schalke und Frankfurt gegenüber (18.4./20.45). In der Runde zuvor bot Bayer ein wahres Fußball-Drama: Nach sieben Minuten hätte niemand mehr einen Pfifferling darauf verwettet, dass Bayer 04 im DFB-Pokal noch das Halbfinale erreichen würde. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Gastgeber gegen Bremen schon mit 0:2 hinten. Mal wieder Bremen - ein Gegner, gegen den die Werkself in den sechs Pokal-Versuchen zuvor stets verloren hat. Doch diesmal kam es anders: Die Spieler der Werkself schüttelten sich einmal kräftig und zauberten einen Pokal-Fight auf den Rasen, über den die Fans lange reden werden. Erst verkürzte Julian Brandt auf 1:2, bevor er mit einem herrlichen Fernschuss das 2:2 erzielte. In der Verlängerung schaffte der eingewechselte Karim Bellarabi das wichtige 3:2, ehe Kai Havertz kurz vor Schluss das 4:2 schoss. Das Kunstwerk war vollbracht - nach neun Jahren steht die Werkself mal wieder im Halbfinale des Pokals.

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17. April 2018

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