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Der 30. Spieltag in Zahlen

Bundesliga

30 Treffer (am 29. Spieltag waren es 29) wurden bei den neun Begegnungen am 30. Spieltag der Saison 2016/2017 insgesamt geschossen.

427 583 Zuschauer strömten an diesem Spieltag (Vorwoche 300 069) in die Stadien der neun Spielorte.

Torschützenliste: Mit 27 Treffern führt Dortmunds Aubameyang vor Münchens Lewandowski, der bislang 26 Mal traf. Auf Platz drei folgt Kölns Modeste mit 23 Toren.

Max Kruse erzielte in Ingolstadt (4:2) den ersten Viererpack eines Bremers seit Frank Neubarth im Februar 1986. Er kommt jetzt auf 13 Saisontore, das ist ein persönlicher Rekord.

Hertha BSC Berlin: Nachdem er vor der Pause ohne Torschuss geblieben war, gab Vedad Ibisevic die ersten fünf Torschüsse nach dem Seitenwechsel ab und erzielte mit dem fünften Versuch zum siebten Mal in dieser Saison das 1:0 (das ist Ligaspitze mit Aubameyang).

Werder Bremen baute seine Serie auf zehn ungeschlagene Spiele aus und holte dabei 26 von 30 möglichen Punkten.

Arjen Robben erzielte sein 87. Tor in der Bundesliga für Bayern München und zog mit Mehmet Scholl und Claudio Pizarro gleich; nur ein ausländischer Spieler traf noch öfter für die Bayern als der Niederländer: Giovane Elber (92 Bundesliga-Tore für Bayern).

Marcel Schmelzer (Dortmund) sorgte mit seinem Eigentor beim 3:2 in Gladbach für den 750. Treffer dieser Bundesliga-Saison.

30. Spieltag: Freiburg - Bayer Leverkusen 2:1, FC Schalke 04 - RB Leipzig 1:1, 1. FC Köln - 1899 Hoffenheim 1:1, Hertha BSC Berlin - VfL Wolfsburg 1:0, Bayern München - Mainz 05 2:2, Hamburg - Darmstadt 1:2, Eintracht Frankfurt - FC Augsburg 3:1, FC Ingolstadt - Bremen 2:4, Mönchengladbach - Borussia Dortmund 2:3

Pl.

Mannschaft

Sp.

Tore

Pkte.

1.

Bayern München

30

73:17

70

2.

RB Leipzig

30

56:31

62

3.

Borussia Dortmund

30

65:35

56

4.

1899 Hoffenheim

30

57:32

55

5.

Hertha BSC Berlin

30

38:35

46

6.

SC Freiburg

30

38:52

44

7.

Werder Bremen

30

50:51

42

8.

1. FC Köln

30

43:37

41

9.

Eintracht Frankfurt

30

32:34

41

10.

Mönchengladbach

30

39:44

39

11.

FC Schalke 04

30

39:35

38

12.

Bayer Leverkusen

30

43:46

36

13.

FSV Mainz 05

30

39:49

33

14.

VfL Wolfsburg

30

30:43

33

15.

Hamburger SV

30

30:55

33

16.

FC Augsburg

30

29:49

32

17.

FC Ingolstadt

30

33:54

28

18.

Darmstadt 98

30

23:58

21

31. Spieltag: Fr., 28.4. um 20.30: Bayer Leverkusen - FC Schalke 04 - Sa., 29.4. um 15.30: Dortmund - 1. FC Köln, Mainz 05 - Mönchengladbach, Werder Bremen - Hertha BSC Berlin, Darmstadt 98 - SC Freiburg, RB Leipzig - Ingolstadt - um 18.30: Wolfsburg - Bayern München - So., 30.4., um 15.30: FC Augsburg - Hamburger SV - um 17.30: TSG Hoffenheim - Eintracht Frankfurt

Bayern tun sich schwer auf dem Weg zum Double

Der Traum vom Triple ist (mal wieder) geplatzt - jetzt konzentriert sich Bayern München auf Meisterschaft und Pokal: Das Double sollte es bitteschön schon sein. Doch auf dem Weg zu diesem sportlichen Erfolg schwächelt der Klassenprimus plötzlich. Vier Tage nach dem spektakulären Aus (2:4 nach Verlängerung) in der Champions League (Viertelfinale) bei Real Madrid schafften die Bayern gegen abstiegsbedrohte Mainzer nur ein 2:2. Nur eines der vergangenen sechs Pflichtspiele (zwei Remis, drei Niederlagen) gewonnen - seit vier Spielen sieglos. Dennoch scheint die Meisterschaft kein allzu großes Problem zu sein. Im Pokal kommt es jetzt am Mittwoch im DFB-Pokal zum Halbfinale gegen Dortmund. Die Borussen sind in guter Verfassung, drehten nach einem Rückstand das Spiel in Gladbach zu einem 3:2-Sieg. Thomas Müller, der gegen Mainz erstmals Bayer-Kapitän war, sagte: "Natürlich hängt uns das Spiel gegen Real noch nach. Berlin ist neben der Meisterschaft unser größtes Ziel, da heißt es: Brust raus, zeigen, dass wir da sind! Wer bei dem Spiel nicht bis in die Harrspitzen bei einhundert Prozent ist, der liebt das Spiel nicht."

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Ratlosigkeit in Person: Roberto Hilbert nach der 1:2-Niederlage in Freiburg - Foto: Bayer 04/KS-Media

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Werkself: Sollte es sie tatsächlich bei Bayer 04 gegeben haben, die Super-Optimisten, die toll-kühn daran geglaubt haben (wahrscheinlich gab es die), dass es die Werkself immer noch ins internationale Geschäft schaffen kann, so dürfte es denjenigen jetzt aber wie Schuppen von den Augen gefallen sein, dass sie einem Phantast nachhingen. Mit dem 30. Spieltag und der 1:2-Niederlage beim SC Freiburg steht unumstösslich fest: Für die Werkself ist der Zug nach oben endgültig abgefahren. Die vier noch ausstehenden Spiele gegen Schalke, in Ingolstadt, gegen Köln und in Berlin müssen dringend genutzt werden, um noch ein paar Punkte einzufahren, damit der bedrohliche Relegationsplatz (16) auf Distanz gehalten werden kann. Nur das kann noch das Ziel von Bayer 04 sein. Nachdem Kevin Volland per Elfmeter in Freiburg wenigstens den Ausgleich geschafft hatte, sah es so aus, als würde die Werkself zumindest mit einem Zähler die Heimreise antreten. Doch kurz vor Schluss gelang den Gastgebern noch der Siegtreffer. - Die Aufstellung: Leno - Hilbert, Dragovic, Toprak, Wendell - Baumgartlinger (90. Pohjanpalo), Kampl - Havertz (79. Aranguiz), Volland - Brandt, Chicharito (62. Bailey)- Tore: 1:0 Petersen (11.), 1:1 Volland (60./Foulelfmeter), 2:1 Stenzel (88.) - Schiedsrichter: Felix Brych (München) - Zuschauer: 24 000 - Lesen Sie die Meinung von Bernd Schneider zum 1:2 der Werkself beim SC Freiburg auf seiner Kommentarseite.

Nach 1:2: Blick nach oben verbietet sich endgültig

Rund um Bayer Leverkusen

Meinungen zum 1:2 beim SC Freiburg

Zitat I: "Wir haben eine erste Halbzeit erlebt, in der wir nicht so richtig ins Spiel gekommen sind. Wir haben die erste Halbzeit verschlafen und waren verdient in Rückstand. Dann kommen wir viel besser raus und machen verdient den Ausgleich. Aber die letzte Aktion passt in unser Gesamtbild."

Tayfun Korkut, Bayers Cheftrainer

Zitat II: "Die Mannschaft hat heute ein sehr gutes Spiel gemacht. Es sind schöne Dinge passiert, die wir so nicht erwarten konnten. Aufgrund der Chancen in der zweiten Halbzeit war es ein verdienter Sieg. Ich habe eine gute Freiburger Mannschaft gesehen, die den Leuten Freude gemacht hat."

Christian Streich, Freiburgs Trainer

Zitat III: "Wir hatten uns alle schon mit dem Unentschieden abgefunden. Wie vor zwei Wochen in Leipzig wurden wir wieder brutal ausgekontert. Zu Beginn des Spiels waren wir viel zu passiv. In der zweiten Halbzeit hätten wir den Punkt dann verdient gehabt. Das ist einfach eine verfluchte Saison. Wir haben noch vier Spiele und müssen mindestens noch drei Punkte einfahren, um die Distanz nach unten zu halten. Das ist ganz wichtig. Wir dürfen jetzt nur noch nach unten schauen. Gegen Schalke am Freitag müssen wir drei Punkte einfahren. Ein Jahr ohne Europa-Pokal, da geht das Leben in Leverkusen trotzdem weiter."

Rudi Völler, Bayers Sportchef

Zitat IV: "Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen, keinen Zweikampf gewonnen und nicht gut nach vorne gespielt. In der zweiten Halbzeit hatten wir das Spiel in der Hand und machen das 1:1. Dann sind wir wieder kopflos. Jeder muss sich an die eigene Nase fassen und versuchen, für die Mannschaft das kämpferisch Beste zu geben. Wenn wir nur schön spielen wollen, dann reicht das nicht. Hier muss sich jeder von uns hinterfragen, ob er begriffen hat, in welcher Situation wir stecken."

Kevin Volland, Bayers Torschütze

Zitat V: "In der ersten Halbzeit haben wir kein gutes Spiel gemacht. Da hat es an allen Enden gefehlt. In der zweiten Halbzeit haben wir auf ein Tor gespielt, den Hebel auch umgelegt und sind zurückgekommen. Leider haben wir dann noch ein zweites Tor bekommen. Wir versuchen, auf uns zu schauen und unsere Punkte zu holen."

Ömer Toprak, Bayers Kapitän

Zitat VI: "Wir waren nicht von Anfang da und konnten nicht dagegenhalten. Wir hatten keinen wirklichen Zugriff. Wir sind wie Schulkinder hinterhergelaufen. Wir haben in der Halbzeit besprochen, dass wir ein anderes Gesicht zeigen müssen. Da haben wir ja das Heft auch in die Hand genommen. Doch nach dem Ausgleich haben wir Freiburg wieder ins Spiel kommen lassen. Solch ein Tor, das darf nicht passieren. Er läuft von der Mittellinie in unseren Strafraum und kann frei abschließen."

Kevin Kampl, Bayers Mittelfeldspieler

Fakten zu SC Freiburg gegen Bayer 04

1. In seinem 149. Bundesliga-Spiel als Trainer des SC Freiburg feierte Christian Streich seinen 50. Sieg.

2. Freiburg traf mit seinem ersten Torschuss im Spiel und mit dem letzten.

3. Bayer 04 hat 14 der bislang 30 Saisonspiele verloren; so viele Niederlagen in einer Spielzeit gab es zuletzt vor 14 Jahren. Bayer gewann nur eins der jüngsten neun Bundesliga-Spiele, beim Schlusslicht Darmstadt 98.

4. Sechs der acht Gegentore unter Coach Tayfun Korkut kassierte Bayer 04 Leverkusen ab der 79. Minute.

5. Kevin Volland verwandelte drei seiner vier Bundesliga-Elfmeter, nun in Freiburg seinen ersten im Bayer-Trikot. Davor hatte Leverkusen fünf der sechs Elfmeter in dieser Bundesliga-Saison vergeben.

6. Kevin Volland erzielte sechs Tore in den jüngsten elf Bundesliga-Spielen (vorher kein Tor in zehn Bundesliga-Spielen für Bayer).

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25. April 2017

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