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Der 18. Spieltag in Zahlen

Bundesliga

22 Tore fielen am 18. Spieltag der Saison 2017/18 - 36 Treffer waren es am Spieltag zuvor. Der 17. Spieltag war der torreichste der Hinrunde.

Torjäger: Die Liste führt weiter Bayerns Robert Lewandowski, der gegen Bayer 04 verletzt fehlte, mit 15 Treffern an. Es folgt Dortmunds Aubameyang (13), der nicht im Kader stand. Hinter Augsburgs Finnbogason (11) verbesserte sich Bayers Volland (10) auf Platz vier.

Stuttgart lag in sieben Spielen in Führung - danach gab es sechs Siege und ein Remis. Ein VfB-Tor gab es nach 503 erfolglosen Minuten (Vereins-Negativrekord). Es war ein Eigentor von Stark (Hertha BSC).

FC Bayern München gewann erstmals seit der Spielzeit 2008/09 wieder die beiden Saisonspiele gegen Bayer Leverkusen.

Sandro Wagner spielte spielte nach über zehn Jahren (3785 Tage) wieder für Bayern München. Kein anderer Spieler der Bayern hatte eine so lange Pause zwischen zwei Spielen im Trikot des Rekordmeisters.

Renato Steffen feierte sein Debut für den VfL Wolfsburg und wurde seit Gründung der Bundesliga (1963) der 6000. Spieler, der in der Eliteliga zum Einsatz kam.

Hannover gelang im 966. Spiel der 300. Sieg in der Bundesliga-Geschichte.

Niklas Füllkrug (Hannover) gab gegen FSV Mainz 05 neun Torschüsse ab und erzielte erstmals drei Tore in einem Spiel.

18. Spieltag: Bayer Leverkusen - Bayern München 1:3, Dortmund - Wolfsburg 0:0, 1. FC Köln - Mönchengladbach 2:1, RB Leipzig - FC Schalke 04 3:1, Bremen - Hoffenheim 1:1, Eintracht Frankfurt - SC Freiburg 1:1, Augsburg - Hamburger SV 1:0, Hannover - FSV Mainz 05 3:2, VfB Stuttgart - Hertha BSC Berlin 1:0

Pl.

Mannschaft

Sp.

Tore

Pkte.

1.

Bayern München

18

40:12

44

2.

RB Leipzig

18

30:26

31

3.

FC Schalke 04

18

29:24

30

4.

Dortmund

18

39:24

29

5.

Bayer Leverkusen

18

35:26

28

6.

Mönchengladbach

18

28:30

28

7.

1899 Hoffenheim

18

28:23

27

8.

FC Augsburg

18

28:23

27

9.

Eintracht Frankfurt

18

21:19

27

10.

Hannover 96

18

27:28

26

11.

Hertha BSC Berlin

18

26:26

24

12.

VfL Wolfsburg

18

21:21

20

13.

VfB Stuttgart

18

14:21

20

14.

SC Freiburg

18

18:32

20

15.

FSV Mainz 05

18

21:31

17

16.

Werder Bremen

18

14:21

16

17.

Hamburger SV

18

15:26

15

18.

1. FC Köln

18

12:33

9

19. Spieltag: Fr., 26.01., 20.30: Hertha BSC - Dortmund - Sa., 27.01., 15.30: TSG Hoffenheim - Bayer 04 Leverkusen, Mainz - Stuttgart, Mönchengladbach - Augsburg, Freiburg - Leipzg, Wolfsburg - Frankfurt - um 18.30: Hamburg - Köln - So., 28.01., 15.30: München - Bremen - um 18.00: FC Schalke 04 - Hannover 06

Köln schiesst Siegtor nach 94:59 Minuten zum 2:1

Das nennt man wohl Maßarbeit. Fünf Minuten betrug die Nachspielzeit beim Derby 1. FC Köln gegen Mönchengladbach beim Stand von 1:1 (Torschützen Sörensen und Raffael). Exakt eine Sekunde vor dem Abpfiff köpfte Terodde, der in der Winterpause von Stuttgart nach Köln gewechselt war, nach einer Flanke von Rausch den Ball zum 2:1-Siegtreffer ins Tor der Gäste - und verursachte damit eine Ausbruch einer Jubelarie. Die Kölner, mit nur sechs Punkten am Tabellenende und vielerorts als Absteiger eingestuft, schöpfen wieder Hoffnung auf ein kleines Fußball-Wunder. Nächsten Samstag spielen sie jetzt in Hamburg - dem Tabellen-Vorletzten. - Das 0:0 zwischen Dortmund und dem VfL Wolfsburg wurde überschattet von der Suspendierung von Dortmunds Torjäger Aubameyang. Er hatte am Tag zuvor eine Mannschaftssizung geschwänzt und war für das Spiel gegen Wolfsburg aus dem Kader gestrichen worden. Er verpasste damit zum dritten Mal aus disziplinarischen Gründen ein Spiel. Manager Michael Zorc: "Ich weiß nicht, was in seinem Kopf vorgeht. Wir haben ein kontroverses Gespräch geführt. Er war sonst immer professionell. Aber was jetzt abgeht, ist nicht zu tolerieren." Es wird wohl eine Geldstrafe geben.

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Sven Bender und Thomas Müller am Boden. Am Ende waren nur die Bayern obenauf - Foto: Bayer 04

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Werkself: Die Hoffnungen auf ein gutes Resultat waren durchaus berechtigt, schließlich hatte die Werkself zum Auftakt der Saison beim 1:3 bei Bayern München eine ganz tolle Vorstellung geboten. Zum Start der Rückrunde war es ähnlich, doch der Endstand lautete wieder 1:3. Der Klassenprimus spielte erneut seine ganze Erfahrung und Routine aus. Es gab lediglich einen kleinen Unterschied. In München gelang der Werkself erst der Treffer nach einem 0:3-Rückstand. Diesmal konnte Volland allerdings schon nach dem 0:2 auf 1:2 verkürzen. Auch wenn ein Remis im Bereich des Möglichen war, so ging der Sieg der Gäste am Ende doch in Ordnung. Nach den Toren von Martinez und Ribery machte James mit einem herrlichen Freistoßtor alles klar. Wie es derzeit aussieht, befindet sich Bayer im Kreis einer großen Gruppe, die sich noch Chancen aufs internationale Geschäft machen können. - Aufstellung: Leno - Tah, Sven Bender, Wendell - Bellarabi (59. Henrichs), Kohr (64. Alario), Lars Bender, Bailey - Brandt (77. Mehmedi), Havertz - Volland - Tore 0:1 Martinez (32.), 0:2 Ribery (59.), 1:2 Volland (70.), 1:3 James (90+1) - Schiedsrichter: Siebert (Berlin) - Zuschauer: 30 210 - Lesen Sie die Meinung von Bernd Schneider zur 1:3-Niederlage der Werkself gegen die Bayern auf seiner Kommentarseite.

Ein Remis lag durchaus im Bereich des Möglichen

Rund um Bayer Leverkusen

Stimmen zum 1:3 gegen Bayern München

Zitat I: "Für den Auftritt brauchen wir uns nicht zu schämen. Wir haben versucht zu attackieren, verteidigen vor dem 0:1 aber nicht gut. Dann kriegen wir mit einem Konter das 0:2, hätten danach aber sogar noch den Ausgleich schaffen können. Bayern war abgeklärter, der Sieg geht in Ordnung. Heute wäre trotzdem etwas möglich gewesen."

Heiko Herrlich, Bayers Cheftrainer

Zitat II: "Die Mannschaft hat über weite Strecken taktisch und von der Defensive her sehr gut gespielt. Nach dem 2:0 haben wir ein bisschen die Konzentration verloren und auch unnötige Ballverluste gehabt. Es ist aber einfach schwer, hier zu gewinnen. Leverkusen ist eine junge, talentierte Mannschaft, die auch sehr offensiv und wieder richtig gut gespielt hat. Für uns war es heute ganz sicher ein richtig schweres Stück Arbeit."

Jupp Heynckes, Bayerns Cheftrainer

Zitat III: "Das war heute einfach cleverer von den Bayern. Sie haben diese Qualität: Sie befreien sich nicht nur aus engen Situationen, sondern nutzen auch ihre Chancen."

Dominik Kohr, Bayer 04

Zitat IV: "Der Rückstand war ungünstig. Gegen diese Bayern ist es schwer, wenn du 0:2 hinten liegst. Wir waren mit dem Tor wieder dran. Es wäre mehr drin gewesen, aber wir waren dann zwischendurch nicht mutig genug.Nur mit dem Mut und Glauben an uns selbst können wir wachsen. Wir haben noch viel Potenzial. Das habe ich der Mannschaft auch in der Pause gesagt."

Lars Bender, Bayers Kapitän

Zitat V: "Die Mannschaft hat auch nach dem 0:2 nicht aufgegeben. Wir haben immer an uns geglaubt und waren dann noch mal dran. Dann sind wir volles Risiko gegangen und bekommen zum Schluss noch das dritte Tor."

Rudi Völler, Bayers Sportdirektor

Torschütze Kevin Volland im Interview

Nach dem 1:3 gab Kevin Volland bundesliga.de ein Interview. - Was hat den Unterschied bei der Niederlage gegen Bayern ausgemacht? Volland: "Bayern hat nicht nur eiskalt zugeschlagen, sie hatten auch immer wieder gute Verlagerungen im Spiel. Das hat es uns schwergemacht und uns zum Rückwärtsverteidigen gezwungen. Wir haben es in den ersten 20 Minuten sehr gut gemacht, haben dann aber ein wenig den Mut verloren. In der 2. Halbzeit haben wir dann noch einmal alles in die Waagschale geworfen und es wurde noch einmal gefährlich. Schade, dass meine Chance dann nicht zum 2:2 reingeht. Wer weiß, was dann noch passiert wäre?" - War ihre Mannschaft zu mutig oder zu wenig mutig? Volland: "Wir haben natürlich mit offenem Visier gespielt, waren auch sehr offensiv aufgestellt, haben es dann aber nicht geschafft, Ruhe in unser Spiel zu bringen. Gegen den Ball war es trotzdem eine sehr engagierte Leistung. Wir sind aber zu selten ins letzte Drittel gekommen. Wir sind aber auf einem guten Weg und das wissen wir auch." - Die Serie von zwölf ungeschlagenen Spielen in der Bundesliga ist jetzt gerissen. Ein Rückschlag für die Mannschaft? Volland: "Wir sind jetzt natürlich gefestigter als zu Beginn der Saison. Nun gilt es, den Mund abzuwischen und uns auf Hoffenheim zu fokussieren. Wir wissen: Die Mannschaft ist jederzeit in der Lage, wieder eine solche Serie zu starten." - Was ist die Zielsetzung mit Bayer in dieser Saison? Volland: "Daran hat sich nichts geändert: Wir wollen wieder ins internationale Geschäft zurück, ist doch ganz klar. Aber das wird noch ein harter Weg."

Im DFB-Pokal jetzt gegen Werder Bremen

Durch einen 1:0-Erfolg in Mönchengladbach hat sich die Werkself für das Viertelfinale im DFB-Pokal qualifiziert. Der nächste Gegner ist Werder Bremen in der BayArena. Die Spiele finden am 6./7. März statt. So spielte Bayer 04 bei den Gladbachern: Leno - Retsos, Tah, Sven Bender, Wendell - Baumgartlinger, Kohr - Brandt (ab 67. Bellarabi), Bailey, Havertz (ab 46. Mehmedi) - Volland - Tor: 0:1 Bailey (70.) - Schiedsrichter: Gräfe - Zuschauer: 49 076

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16. Januar 2018

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