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Der 4. Spieltag in Zahlen

Bundesliga

28 Tore fielen am 4. Spieltag der Saison 2017/18 - Saisonbestwert. Acht mehr als am Spieltag zuvor.

Torjäger: Mit fünf Treffern führt Bayerns Robert Lewandowsk. Je viermal erfolgreich waren Aubameyang (Dortmund), Werner (Leipzig) und Finnbogason (Augsburg).

Dortmund blieb zum zweiten Mal nach der Saison 2001/02 in den ersten vier Spielen einer Saison ohne Gegentor. Damals wurde die Borussia Deutscher Meister.

Milos Veljkovic (Bremen) unterlief beim 1:2 gegen Schalke 04 das erste Eigentor der Saison.

Martin Hanik (Hannover 96) erzielte mit seinen drei Toren in vier Spielen schon jetzt mehr Treffer als in seiner vergangenen Bundesliga-Saison 2015/16 für Stuttgart (zwei Tore in 19 Spielen).

Timo Werner erzielte sein obligatorisches Tor gegen Mönchengladbach. Er traf in jedem der drei Leipziger Spiele gegen die Borussia ein Mal.

Stuttgart hat nach vier Spielen sechs Punkte auf dem Konto, das ist die beste Ausbeute seit der Saison 2008/09.

Renè Adler gelang in seinem 17. Duell mit dem FC Bayer München kein Sieg. In diesen Spielen mit Leverkusen, Hamburg und jetzt Mainz 05 kassierte der Torwart 54. Treffer.

Hannover verlor keines der 14 Pflichtspiele unter Trainer Andre Breitenreiter: Zehn Siege und vier Remis.

4. Spieltag: Bayer Leverkusen - Freiburg 4:0, Dortmund - 1. FC Köln 5:0, Hannover 96 - Hamburger SV 2:0, Bayern München - FSV Mainz 05 4:0, Bremen - FC Schalke 04 1:2, RB Leipzig - Mönchengladbach 2:2, VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg 1:0, Frankfurt - FC Augsburg 1:2, TSG Hoffenheim - Hertha BSC Berlin 1:1

Pl.

Mannschaft

Sp.

Tore

Pkte.

1.

Borussia Dortmund

4

10:0

10

2.

Hannover 96

4

5:1

10

3.

Bayern München

4

9:3

9

4.

FC Schalke 04

4

7:3

9

5.

TSG Hoffenheim

4

6:3

8

6.

RB Leipzig

4

8:5

7

7.

FC Augsburg

4

7:4

7

8.

Hamburger SV

4

4:5

6

9.

VfB Stuttgart

4

3:5

6

10.

Mönchengladbach

4

5:5

5

11.

Hertha BSC Berlin

4

4:4

5

12.

Bayer Leverkusen

4

8:8

4

13.

Eintracht Frankfurt

4

2:3

4

14.

VfL Wolfsburg

4

2:5

4

15.

FSV Mainz 05

4

3:7

3

16.

SC Freiburg

4

1:8

2

17.

Werder Bremen

4

2:6

1

18.

1. FC Köln

4

1:12

0

5. Spieltag: Di., 19. Sept., um 18.30 Uhr: Mönchengladbach - Stuttgart - um 20.30: Schalke 04 - Bayern München, FC Augsburg - Leipzig, VfL Wolfsburg - Werder Bremen - Mi., 20. Sept., um 18.30 Uhr: 1. FC Köln - Eintracht Frankfurt - um 20.30: Hertha BSC Berlin - Bayer 04 Leverkusen, SC Freiburg - Hannover 96, Hamburger SV - Dortmund, FSV Mainz 05 - 1899 Hoffenheim

Köln verliert 0:5 beim BVB und legt Protest ein

Dieses 5:0 von Tabellenführer Borussia Dortmund über den punktlosen 1. FC Köln wird ein juristisches Nachspiel haben, weil die Verlierer Protest einlegten. Das war kurz vor dem Pausenpfiff passiert. Nach einem Eckball geht Sokratis am Strafraum gegen Heintz hoch. Kölns Torwart Horn lässt den Ball fallen, und Sokratis schiebt ein. Schiedsrichter Ittrich pfeift und zeigt zuerst Foul an. Und wird von Video-Schiedsrichter Brych im Kölner Studio zurückgepfiffen. Nach kurzer Unterbrechung gibt Ittrich doch das Dortmunder 2:0. Das Problem: Der Schiedsrichter hatte das Spiel unterbrochen, kurz bevor der Ball die Torlinie passiert hatte. Das heißt jedoch: Der Video-Schiedsrichter hätte gar nicht mehr eingreifen dürfen, weil das Spiel unterbrochen war. Stattdessen wurde jedoch ein Chaos ausgelöst. Kölns Manager Jörg Schmattke: "Der Schiedsrichter hat gepfiffen, bevor der Ball die Linie überquert. Dann kann er danach nicht Tor geben. Das ist ein klarer Regel-Verstoß. Deshalb sehe ich gute Chancen, dass das Spiel neu angesetzt wird." BVB-Chef Hans-Joachim Watzke meinte: "Das ist eine Attitüde des schlechten Verlierers."

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Julian Brandt und Kevin Volland: Reich mir zur Gratulation den kleinen Finger - Foto: Bayer 04/KS-Media

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Werkself: An den ersten drei Bundesligaspielen fiel Bayer 04 Leverkusen vor allem damit auf, dass selbst die allerbesten Torchancen gleich reihenweise vergeben wurden. Nur ein mageres Pünktchen und schon leichte Verunsicherung waren die Folge. Doch am vierten Spieltag erfolgte eine Art Befreiungsschlag. Gegen den SC Freiburg gelang dem neuen Trainer Heiko Herrlich mit einem 4:0 endlich der erste Sieg. Weil es endlich auch wieder mit dem Toreschießen klappte. Kevin Volland, der sich bislang besonders beim Auslassen der besten Chancen hervorgetan hatte, spielte wie ausgewechselt. Er traf gleich doppelt. Bsonders sehenswert: Sein Fernschuss zum 1:0. Besonders schön war auch das Tor von Aranguiz zum 2:0 - ebenfalls ein Fernschuss. Das erfolgreiche Toreschießen komplettierte dann Julian Brandt zum 4:0. Bayers Jubiläum (es war das 1300. Bundesligaspiel in Folge) sorgte überall für strahlende Gesichter. Zumal die Werkself in der Tabelle einen Sprung auf Rang zwölf machte. - Die Aufstellung: Leno - Lars Bender (63. Henrichs), Retsos, Sven Bender, Wendell - Kohr (79. Baumgartlnger), Aranguiz, Wendell - Bellarabi (71. Mehmedi), Brandt - Havertz, Volland - Tore: 1:0 Volland (21.), 2:0 Aranguiz (29.), 3:0 Volland (34.), 4:0 Brandt (86.) - Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen) - Zuschauer: 26 232 - Lesen Sie die Meinung von Bernd Schneider zum 4:0 der Werkself über den SC Freiburg auf seiner Kommentarseite.

Endlich klappt`s auch wieder mit dem Toreschießen

Rund um Bayer Leverkusen

Stimmen zum 4:0 über den SC Freiburg

Zitat I: "Ich freue mich riesig, dass wir heute endlich einen Sieg eingefahren haben. Leistung und Ergebnis passen heute perfekt zusammen. Man muss eben mal den Sack zumachen. Es gilt nun, diesen Schwung und dieses Selbstvertrauen mit nach Berlin zu nehmen. Wir müssen die Mentalität zeigen, zulegen zu wollen. Ich glaube, es war ein großer Schritt in die richtige Richtung. Wir müssen feststellen, dass die vergangene Saison tiefer in den Köpfen der Spieler steckt, als uns lieb ist. Ob alles raus ist, wird sich erst noch zeigen."

Heiko Herrlich, Bayers Cheftrainer

Zitat II: "Leverkusen war in der Verfassung kein Maßstab für uns. Wenn sie gut drauf sind, dann sieht es eben aus, wie es heute ausgesehen hat."

Christian Streich, Freiburgs Cheftrainer

Zitat III: "Wir haben uns selbst in die Tasche gelogen und gedacht, mal locker Fußball spielen reicht. Jetzt haben wir körperliche Stärke und Mentalität auf den Platz gebracht. Der Druck war schon da. Das hat man, glaube ich, gemerkt. Es war ein entscheidendes Spiel. Aber heute haben wir mal von hinten bis vorne eine sehr souveräne Leistung gezeigt. Meine Treffer waren gut für das Selbstvertrauen und die Leichtigkeit. Wenn du dann die 90 Minuten mit so einer konzentrierten Leistung wie heute auch am Mittwoch in Berlin spielst und dann ins Rollen kommst, dann wollen wir natürlich auch wieder oben rein."

Kevin Volland, Bayers Doppeltorschütze

Zitat IV: "Die Jungs waren heiß. Wir wollten auch unbedingt den Dreier einfahren und unsere Leistung vergolden. Für unsere Fans, für uns selbst."

Lars Bender, Bayers Kapitän

Tolles Debüt des Griechen Retsos

Nach seinem ersten Spiel im Bayer-Trikot wurde gleich deutlich, warum die Verantwortlichen der Werkself für den erst 19jährigen Griechen Panos Retsos 17,5 Millionen Euro Ablöse an Olympiakos Piräus gezahlt haben. Der Innenverteidiger legte neben Sven Bender ein starkes Debüt hn. Er sagte nach dem Spiel: "Es ist eine große Ehre in diesem Klub und vor diesen wunderbaren Fans zu spielen. Ich bin wirklich glücklich - vor allem aber für die Mannschaft, die mir vom ersten Tag an das Gefühl gegeben hatte, dass Leverkusen meine Heimat ist." Auf die Frage, ob er nervös gewesen sei, antwortete er: "Doch, war ich. Aber auf dem Platz war dann die ganze Anspannung vergessen. Meine Teamkollegen haben mir alle ein sicheres Gefühl gegeben." Lob bekam Retsos auch von den Mitspielern. "Eine überragende Leistung von ihm", befand Kevin Volland.

Bender-Zwillinge wieder gemeinsam

Erstmals in der Bundesliga spielten die Zwillinge Lars und Sven Bender gegen den SC Freiburg gemeinsam in einer Mannschaft. Letztmals in einem Profi-Team traten die Brüder vor 3061 Tagen zusammen (damals für München 1860) auf. In der Bundesliga war es sogar noch eine Premiere, dass sie Seite an Seite verteidigten: Kapitän Lars als rechter Verteidiger, Sven in der Innenverteidigung. Lars Bender freute sich: "Es war ein sehr guter Auftritt und der Sieg war auch in dieser Höhe verdient. Dazu war es eine tolle Sache und ein netter Nebeneffekt, dass ich mit Sven spielen durfte. Umso schöner, dass wir das mit einem Sieg abrunden konnten."

Pressestimme zur Werkself

Kölner Stadtanzeiger: "In der BayArena ist am Sonntagnachmittag etwas passiert, das es lange nicht mehr gegeben hatte. Bayer 04 hat ein Spiel gewonnen - 4:0 gegen den SC Freiburg. Es war nicht nur der erste Bayer- Sieg der Bundesliga-Saison, es war der erste Sieg der Werkself über ein Profiteam innerhalb von 90 Minuten seit dem Beginn der Sommervorbereitung. Heiko Herrlich hatte auf dem Spielberichtsbogen mit einer unerwarteten Ma§nahme überrascht. Nicht so sehr die Rückkehr zur Viererkette erstaunte, denn der Versuch mit drei Innenverteidigern war zuletzt schiefgegangen. Sondern: Kapitän Lars Bender spielte den von ihm selbst nicht sehr geliebten Part des Rechtsverteidigers, wodurch eine im Weltfußball extrem seltene Abwehrreihe mit Zwillingsbesetzung entstand."

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18. September 2017

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