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Der 34. Spieltag in Zahlen

Bundesliga

Aktuelle Statistik in Zahlen erfolgt nach Abschluss des 1. Spieltages der Saison 2017/18

35 Treffer (am 33. Spieltag waren es 37) wurden bei den neun Begegnungen am 34. Spieltag der Saison 2016/2017 insgesamt geschossen.

469 341 Zuschauer (Rekord) strömten an diesem Spieltag (Vorwoche 310 820) in die Stadien der neun Spielorte.

Torjäger: Die Torjägerkrone sicherte sich Dortmunds Aubameyang (31) dank seiner zwei Treffer gegen Bremen. Auf Platz zwei landete Bayerns Lewandowski mit 30 Toren, der gege Freiburg leer ausging, vor Kölns Modeste (25). Bayers Bester war Chicharito (11).

Der 1. FC Köln holte 49 Punkte und spielte damit die beste Saison seit Einführung der Drei-Punkte-Regel. Köln blieb in den letzten fünf Spielen ungeschlagen und qualifizierte sich erstmals seit 25 Jahren wieder für einen Europapokal-Wettbewerb.

150 Heimsiege gab es in dieser Saison - mehr waren es zuletzt vor 14 Jahren.

Neun Joker trafen am letzten Spieltag, insgesamt in dieser Saison 124 - Rekord.

98 Elfmeter wurden gepfiffen - mehr gab es letztmals 2001/2002.

1899 Hoffenheim ist der Remis-König der Bundesliga. 14 der 34. Spiele endeten für die TSG unentschieden. Erstmals gab es in der Saison keine Heim-Niederlage (elf Siege, sechs Remis).

1. Spieltag: Bayern München - Bayer 04 Leverkusen 3:1, 1899 Hoffenheim - Werder Bremen 1:0, Hertha BSC Berlin - Stuttgart 2:0, Hamburger SV - FC Augsburg 1:0, FSV Mainz 05 - Hannover 96 0:1, VfL Wolfsburg - Dortmund 0:3, FC Schalke 04 - RB Leipzig 2:0, SC Freiburg - Eintracht Frankfurt x:x, Mönchengladbach - 1. FC Köln x:x

Pl.

Mannschaft

Sp.

Tore

Pkte.

1.

Borussia Dortmund

1

3:0

3

2.

Bayern München

1

3:1

3

3.

Hertha BSC Berlin

1

2:0

3

4.

FC Schalke 04

1

2:0

3

5.

Hamburger SV

1

1:0

3

6.

Hannover 96

1

1:0

3

7.

1899 Hoffenheim

1

1:0

3

8.

1. FC Köln

0

0

0

9.

Mönchengladbach

0

0

0

10.

FC Schalke 04

0

0

0

11.

Eintracht Frankfurt

0

0

0

12.

FSV Mainz 05

1

0:1

0

13.

FC Augsburg

1

0:1

0

14.

Werder Bremen

1

0:1

0

15.

Bayer Leverkusen

1

1:3

0

16.

RB Leipzig

1

0:2

0

17.

VfB Stuttgart

1

0:2

0

18.

VfL Wolfsburg

1

0:3

0

2. Spieltag: Fr.,25.8., um 20.30 Uhr: 1. FC Köln - Hamburger SV - Sa., 26.8., 15.30: Bayer 04 Leverkusen - 1899 Hoffenheim, Bremen - Bayern München, Frankfurt - VfL Wolfsburg, Augsburg - Mönchengladbach, Stuttgart - Mainz 05 - um 18.30: Dortmund - Hertha BSC Berlin - So., 27.8., 15.30: RB Leipzig - SC Freiburg - um 18.00: Hannover 96 - FC Schalke 04

Neuheit: Gelungener Auftakt für den Videobeweis

Beim Eröffnungsspiel der 55. Bundesliga-Saison zwischen FC Bayern München und Bayer 04 Leverkusen feierte der Video-Assistent einen gelungenen Auftakt. In insgesamt zwölf Situationen (sieben in Halbzeit eins, fünf in Halbzeit zwei) überprüfte Video-Assistent Dr. Jochen Drees relevante Szenen und unterstützte somit Schiedsrichter Tobias Stieler, der die Partie in München leitete. In allen Situationen entschied der Referee richtig - einmal musste seine Entscheidung revidiert werden: In der 52. Minute wurde Stürmer Robert Lewandowski von Bayers Abwehrspieler Aranguiz an der Schulter im Strafraum zu Boden gerissen. Video-Assistent Drees empfahl nach Sichtung der Kamerabilder, auf Elfmeter zu entscheiden. Tobias Stieler reagierte umgehend - durch das neue technische Hilfsmittel konnte eine Fehlentscheidung verhindert werden. Der komplette Vorgang vom Foul bis zum Elfmeterpfiff dauerte ganze 36 Sekunden. Bei allen Szenen stand letztlich die jeweils richtige Bewertung. "Die Situation vor dem Strafstoß war ein Paradebeispiel dafür, wie der Videobeweis uns Schiedsrichter unterstützen kann", sagte Tobias Stieler.

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Julian Brandt: Sorgte für viel Schwung nach seiner Einwechslung in München - Foto: Bayer 04/KS-Media

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Werkself: Das Ergebnis passte nicht ganz zur starken Leistung von Bayer 04 Leverkusen zum Auftakt der Saison 2017/18 beim FC Bayern München. Das Team von Heiko Herrlich verlor zwar beim Titelverteidiger mit 1:3, setzte aber die Forderung des neuen Trainers bestens um, mutig die Aufgabe anzunehmen. Selbst nach dem 0:3 durch drei Standards (zwei Kopfball-Tore jeweils nach Freistößen, ein Elfmeter nach dem erstmals eingesetzten Videobeweis nach Foul von Aranguiz an Lewandowski) war die Werkself in den zweiten 45 Minuten das bessere Team. Heiko Herrlich hatte zur Pause, die wegen starken Regens 30 Minuten dauerte, die Taktik verändert. Er stellte auf eine Dreierkette um, was den Bayern fortan große Probleme bereitete. Allein: Aus den wirklich zahlreichen Chancen sprang aber mit dem 1:3 durch Mehmedi leider zu wenig Zählbares heraus. Schade, sehr schade. Denn dieser Auftritt hätte mehr verdient gehabt. So aber bleibt unter dem Strich: Keine gute Chancenverwertung, Schwäche bei Standards. - Aufstellung: Leno - Henrichs, Tah, Sven Bender (46. Dragovic), Wendell - Kohr, Aranguiz ( (61. Kampl) - Bailey (46. Brandt), Mehmedi - Bellarabi, Volland - Tore: 1:0 Süle (9.), 2:0 Tolisso (18.), 3:0 Lewandowski (53./Foulelfmeter), 3:1 Mehmedi (65.) - Schiedsrichter: Tobias Stieler aus Hamburg - Zuschauer: 75 000 - Lesen Sie die Meinung von Bernd Schneider zum 1:3 der Werkself bei Bayern München auf seiner Kommentarseite.

Ganz starker Auftritt vom Herrlich-Team - trotz 1:3

Rund um Bayer Leverkusen

Stimmen zum 1:3 bei Bayern München

Zitat I: "Wenn man verliert, ist es nie ein schönes Gefühl, aber wir müssen uns für den Auftritt trotzdem nicht schämen. Ärgerlich für uns, dass wir in der ersten Halbzeit durch zwei Standards in Rückstand geraten sind. Ärgerlich war auch der Elfmeter. Die Mannschaft hat danach weiter versucht, nach vorne zu spielen - Bayern hätte da natürlich den Sack zumachen können. Gut ist, dass wir es geschafft haben, Torchancen zu erspielen, aber wir müssen da einfach effizienter werden."

Heiko Herrlich, Bayers Cheftrainer

Zitat II: "Wir hatten eine Menge Chancen. Ich kann mich an kein Spiel erinnern, bei dem wir hier in München so viele Chancen hatten. Wir haben drei Gegentore durch Standards bekommen. Das müssen wir schnell abstellen, denn das entscheidet Spiele. Man hat aber gesehen, dass der Trainer uns eine Philosophie mitgegeben hat. Wir können mit der Leistung, aber nicht jedoch mit dem Ergebnis zufrieden sein."

Bernd Leno, Bayers Torwart

Zitat III: "Wir haben in der ersten Halbzeit gepennt und blöde Tor gekriegt."

Jonathan Tah, Bayers Abwehrspieler

Zitat IV: "Der Führungstreffer war wichtig, vorbereitet von Sebastian Rudy und abgeschlossen von Niklas Süle. Für beide ist es ein super Einstand vor heimischem Publikum."

Jogi Löw, Bundestrainer

Zitat V: "Es war ein schwieriges Spiel, und ja, es ist wahr, wir haben nicht so gut verteidigt, haben zu viele Räume gelassen. Aber das kann zu diesem Zeitpunkt passieren, wir stehen erst am Anfang der Saison. Um zu null zu spielen, müssen wir kompakter stehen."

Carlo Ancelotti, Bayerns Cheftrainer

Zitat VI: "Das ist natürlich ein schöner Einstand. Es war ein cooles Gefühl, und ich hatte natürlich auch Gänsehaut. Viel wichtiger ist aber, dass wir heute gewonnen haben. Wir haben definitiv noch nicht an unserem Maximum gespielt und zu viel zugelassen, das ist ein bisschen schade. Aber im Großen und Ganzen war es ein verdienter Sieg."

Niklas Süle, Bayerns Torschütze zum 1:0

Werkself 3:0: Erste Pokalhürde genommen

Eine insgesamt überlegene Werkself setzte in der Verlängerung die entscheidenden Akzente beim Drittligisten in Karlsruhe - Dominik Kohr (93.), Joel Pohjanpalo (99.) und Leon Bailey (105.) trafen in der ersten DFB-Pokalrunde zum 3:0 beim KSC. Pohjanpalo und Bailey waren zuvor eingewechselt worden. Bayer 04 brauchte beim Zweitliga-Absteiger in dern ersten 90 Minuten viel Geduld, weil die Mannschaft von Cheftrainer Heiko Herrlich zunächst eine große Vielzahl von erstklassigen Chancen nicht zu nutzen wusste. "Wir waren dominant und hatten viele Chancen, aber haben es schlichtweg versäumt, schon in der regulären Spielzeit die entscheidenden Tore zu machen", sagte Heiko Herrlich, "es hat ein bisschen Nerven gekostet, aber die Leistung der Mannschaft über 120 Minuten war sehr gut."

Sechs Spieltrage fest terminiert

Die DFL hat die ersten sechs Spieltage zeitgenau terminiert. Die Werkself bestreitet ihr erstes Heimspiel gegen Hoffenheim am Samstag um 15.30 Uhr, die weiteren Partien in der BayArena gegen Freiburg und Hamburg steigen jeweils sonntags. Nach dem Auftaktmatch in München tritt die Werkself gegen Hoffenheim und danach in Mainz jeweils am Samstag um 15.30 Uhr an. Das Heimspiel darauf gegen Freiburg wird am Sonntag um 15.30 Uhr ausgetragen, dann folgt in der englischen Woche die Begegnung bei Hertha BSC am Mittwochabend um 20.30 Uhr. Am sechsten Spieltag empfängt das Team von Chefcoach Heiko Herrlich den Hamburger SV zur neuen Anstoßzeit um 18 Uhr. Ansetzungen: 1. Spieltag, Fr., 18. 8., 20.30 Uhr: Bayern München - Bayer - 2. Spieltag, Sa., 26. 8., 15.30: Bayer - TSG Hoffenheim - 3. Spieltag, Sa., 9. 9., 15.30: Mainz 05 - Bayer - 4. Spieltag, So. 17. 9., 15.30: Bayer - Freiburg - 5. Spieltag, Mi., 20. 9., 20.30: Hertha BSC - Bayer - 6. Spieltag, So., 24. 9., 18 Uhr: Bayer - Hamburger SV

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19. August 2017

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