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Der 11. Spieltag in Zahlen

Bundesliga

32 Tore fielen diesmal am 11. Spieltag der Saison 2018/2019. 28 Treffer waren es am Spieltag zuvor.

Torjäger: Nach seinen zwei Toren gegen Schalke 04 führt der Frankfurter Luka Jovic die Torschützenliste mit neun Toren an. Auf Platz zwei folgen vier Spieler, die je achtmal erfolgreich waren: Haller (Frankfurt), Plea (Gladbach) sowie die Dortmunder Reus und Paco Alcacer.

1899 Hoffenheim gewann als einziges Team der Bundesliga die vergangenen vier Spiele und rückte somit auf Platz sechs vor.

Alassane Plea, der für Gladbach dreimal in Bremen traf, erzielte zum vierten Mal ein 1:0, das ist Bundesligaspitze.

Hertha BSC Berlin hat nach dem 2:0 über Bayern München keins der folgenden fünf Spiele gewonnen. Aktuell ist keine andere Mannschaft länger sieglos als die Berliner Hertha.

Borussia Dortmund liegt erstmals seit Ende der Saison 2011/12 wieder sieben Punkte vor dem FC Bayern München. Seit es die drei-Punkte-Regel gibt, hat der BVB einen solchen Vorsprung nie verspielt.

Mainz 05 feierte seinen 11. Sieg über den SC Freiburg, so viele wie gegen keinen anderen Bundesligaklub.

Dass Bayern München ein Spiel trotz zweimaliger Führung verlor, gab es zuletzt vor 18 Jahren am 11. November 2000 gegen Schalke 04 (2:3).

11. Spieltag: Leipzig - Bayer Leverkusen 3:0, Frankfurt - FC Schalke 04 3:0, Bremen - Mönchengladbach 1:3, 1899 Hoffenheim - Augsburg 2:1, Dortmund - Bayern München 3:2, Fortuna Düsseldorf - Hertha BSC Berlin 4:1, 1. FC Nürnberg - VfB Stuttgart 0:2, SC Freiburg - FSV Mainz 05 1:3, Hannover 96 - VfL Wolfsburg 2:1

Pl.

Mannschaft

Sp.

Tore

Pkte.

1.

Borussia Dortmund

11

33:12

27

2.

Mönchengladbach

11

26:13

23

3.

RB Leipzig

11

22:9

22

4.

Eintracht Frankfurt

11

26:13

20

5.

Bayern München

11

20:14

20

6.

1899 Hoffenheim

11

24:15

19

7.

Werder Bremen

11

19:19

17

8.

Hertha BSC Berlin

11

16:17

16

9.

FSV Mainz 05

11

10:12

15

10.

FC Augsburg

11

19:18

13

11.

SC Freiburg

11

15:19

13

12.

VfL Wolfsburg

11

15:17

12

13.

Bayer Leverkusen

11

15:24

11

14.

FC Schalke 04

11

8:15

10

15.

1. FC Nürnberg

11

11:24

10

16.

Hannover 96

11

14:22

9

17.

Fortuna Düsseldorf

11

10:25

8

18.

VfB Stuttgart

11

8:24

8

12. Spieltag: Fr., 23.11., 20.30: Bayer 04 Leverkusen - VfB Stuttgart - Sa., 24.11., um 15.30: Bayern München - Düsseldorf, Hertha BSC Berlin - 1899 Hoffenheim, FSV Mainz 05 - Dortmund, VfL Wolfsburg - RB Leipzig, Augsburg - Frankfurt - um 18.30: Schalke 04 - Nürnberg - So., 25.11., um 15.30: SC Freiburg - Werder Bremen - um 18.00: Mönchengladbach - Hannover 96

Europa League: Jedvaj köpft Bayer in K.o.-Runde

Das kann sich durchaus sehen lassen: Bereits am vierten Spieltag der Gruppenphase hat sich Bayer 04 Leverkusen vorzeitig für die Zwischenrunde qualifiziert. In den beiden noch ausstehenden Begegnungen gegen Rasgrad und in Zypern geht es jetzt für die Werkself nur noch um den Gruppensieg. Möglich machte diese tolle Perspektive der 1:0-Sieg über den FC Zürich (ebenfalls weiter). In der Schweiz unterlag Leverkusen Zürich noch mit 2:3. Den goldenen Treffer vor nur 16 000 Zuschauern schaffte Abwehrspieler Tin Jedvaj (60.). Nach einem Eckball von Julian Brandt köpfte der Kroate den Ball ins Tor der Gäste zum Siegtreffer. - Bayer: Hradecky - Weiser, Jedvaj, Dragovic, Wendell (74. Lars Bender) - Kohr, Baumgartlinger, Aranguiz (63. Paulinho) - Bailey, Alario, Brandt (63. Kiese Thelin) - Gruppe A, ausserdem spielte: Rasgrad - Larnaka 0:0 - Tabelle: 1. Bayer 04 Leverkusen (10:7-Tore/9 Punkte), FC Zürich (5:3/9) 3. Rasgrad (3:5/2), 4. Larnaka (3:6/2) - Und so geht es für die Werkself in der Europa League weiter: 29.11 gegen Rasgrad (18.55), 13.12. bei Larnaka (21.00)

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Hängender Kopf bei Wendell, Enttäuschung ins Gesicht geschrieben bei Bailey in Leipzig - Foto: Bayer 04

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Werkself: Es ist derzeit irgendwie wie verhext bei Bayer 04 Leverkusen. Im Pokal das Achtelfinale (gegen Heidenheim) nach einem 5:0 in Gladbach erreicht, im Europapokal bereits nach vier Gruppenspielen die nächste Runde geschafft - nur in der Bundesliga will die Werkself nichts Gescheites auf die Beine stellen. Am 11. Spieltag gab es nach dem 1:4 zuhause gegen Hoffenheim die nächste Niederlage mit 0:3 bei RB Leipzig. Und dabei war das Ziel der Werkself nach den zwei Pokalerfolgen klar definiert: Bis zum Ende der Hinrunde viele Punkte sammeln und sich an die vorderen Plätzen heranpirschen. Doch mit dem 0:3 geht Bayer 04 jetzt mit einem unwohligen Gefühl in die Länderspielpause, die bis zum 23. November (gegen VfB Stuttgart) dauert. Es geht einfach nicht vorwärts. Da auch die Schalker mit 0:3 in Frankfurt patzten, bleibt Bayer unverändert auf Platz 13 hängen und rutschte nicht noch tiefer ab. So wird es natürlich nichts mit einer Qualifikation für das nächste internationale Geschäft. - Bayer 04: Hradecky - Tah, Sven Bender, Jedvaj (46. Bailey) - Weiser (72. Alario), Lars Bender, Aranguiz (66. Kohr), Wendell - Bellarabi (38. Bailey) - Brandt, Havertz, Volland - Tore: 1:0 Poulsen (27.), 2:0 Klostermann (68.), 3:0 Poulsen (85) - Schiedsrichter: Petersen (Stuttgart) - Zuschauer: 37 000 - Lesen Sie die Meinung von Bernd Schneider zur 0:3-Niederlage der Werkself bei RB Leipzig auf seiner Kommentarseite.

Im Pokal beachtlich, in der Bundesliga leider nicht

Rund um Bayer Leverkusen

Stimmen zum 0:3 bei RB Leipzig

Zitat I: "Es hatte heute keine Struktur, jeder hat irgendwie für sich gespielt. Das war unterm Strich gar nichts. Wir sind von unseren Zielen in der Bundesliga leider meilenweit entfernt. Wir müssen schauen, dass wir schnell wieder ein Punktepolster aufbauen. Es war zu wenig Miteinander bei uns, wir haben es Leipzig einfach zu leicht gemacht. Sie wirkten in der Birne viel frischer als wir. Wir haben es nicht geschafft dagegen zu halten. Elf Punkte aus elf Spielen sind nicht unser Anspruch, aber wir sind es selber schuld."

Kevin Volland, Bayers Stürmer

Zitat II: "Wichtig war, dass die Null wieder stand. Außer Baileys Freistoß kann ich mich an keine Chance von Bayer erinnern."

Ralf Rangnick, Leipzigs Trainer

Zitat III: "Wenn man mit elf Punkten nach elf Spielen dasteht, ist das natürlch schlecht. Auch das Spiel in Leipzig war sehr schlecht von unseren Spielern. Jetzt ist jeder Einzelne gefordert. Da wird keiner ausgenommen. Im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart können sie auf dem Platz beweisen, dass sie richtige Kerle sind. Wichtig ist, weniger reden und dafür auf dem Platz alles zeigen. Bei aller Kritik, Heiko Herrlich hat noch immer unser Vertrauen, da haben wir nie einen Hehl draus gemacht - das muss ich auch nicht permanent wiederholen. Viele denken vielleicht, dass es die einfachste Lösung ist, sich vom Trainer zu trennen. Das finden wir nicht."

Rudi Völler, Geschäftsführer Sport

Und das sagte Heiko Herrlich auf der PK

"Die Tabelle seiht nicht aus positiv aus. Gegen die Leipziger, die momentan wirklich in einer starken Verfassung sind, war es unheimlich schwierig. Wir stehen unter Zugzwang, müssen jetzt unbedingt gewinnen. Wie schon nach dem Gladbach-Spiel ist es uns nicht gelungen, einen Schritt nach vorne zu machen. Aber bisher haben wir immer noch zum richtigen Zeitpunkt die Kurve doch gekriegt. Das müssen wir jetzt nochmal schaffen und unser Heimspiel gegen Stuttgart gewinnen. Alle drei Gegentreffer sind direkt nach Einwürfen gefallen. Das zweite Tor war ein Einwurfmuster, das wir selbst immer spielen. Das ist natürlich umso ärgerlich - auch weil wussten, das Leipzig das vorhat. Die Niederlage ist absolut verdient."

DFB-Pokal: Werkself jetzt nach Heidenheim

Im Achtelfinale um den DFB-Pokals muss Bayer 04 Leverkusen beim Zweitligisten 1. FC Heidenheim antreten. Das ergab die Auslosung der dritten Pokal-Hauptrunde. Die Spiele finden am 5. oder 6. Februar 2019 statt. Trainer Heiko Herrlich meinte zum Gegner: "Ein Auswärtsspiel bei einem Klub aus der Zweiten Liga ist ein Los, mit dem wir zufrieden sein können. Doch der 1. FC Heidenheim ist im eigenen Stadion nie zu unterschätzen und definitiv eine Herausforderung. In Heidenheim braucht es eine hochkonzentrierte Leistung von uns. Aber es ist klar, dass wir schon eine Runde weiterkommen wollen." Seit 2014 spielt Heidenheim in der zweiten Bundesliga. In der Vorsaison erreichte der 1. FC Heidenheim ebenfalls das Achtelfinale - scheiterte aber mit 1:2 am späteren Pokalsieger Eintracht Frankfurt.

EL: Stimmen zum 1:0-Sieg über Zürich

Zitat I: "Es war wichtig für uns, dass wir nach der Niederlage gegen Hoffenheim in der Bundesliga international eine Reaktion gezeigt haben. Wir hatten uns enorm viel vorgenommen. Jeder wollte für jeden arbeiten und das war der Schlüssel zum Erfolg."

Aleksander Dragovic, Bayers Abwehrspieler

Zitat II: "Für mich war Dragovic der beste Spieler auf dem Platz."

Rudi Völler, Bayers Geschäftsführer Sport

Und sagte Heiko Herrlich auf der PK

Wir sind glücklich, dass wir heute 1:0 gewonnen haben und für die nächste Runde qualifiziert sind. Wir können nun in den beiden noch ausstehenden Gruppenspielen sehr gut rotieren und Spielanteile verteilen. Aber wir wollen trotzdem Erster werden. Das Spiel war sicherlich kein Leckerbissen, aber das war auch nicht gefragt. Die Mannschaft hat das umgesetzt, was wir auch gefordert hatten. Wir wollten zu Null spielen, die Punkte herbehalten und eine Runde weiterkommen - das haben wir alles geschafft."

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12. November 2018

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