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Der 16. Spieltag in Zahlen

Bundesliga

20 Tore fielen am 16. Spieltag der Saison 2017/18 - 23 Treffer waren es am Spieltag zuvor.

Torjäger: Die Liste führt weiterhin Robert Lewandowski (15) an, der für München gegen Köln traf. Es folgt Aubameyang (12), der für Dortmund diesmal nicht erfolgreich war. Auf dem dritten Platz liegt weiterhin Kevin Volland (Bayer Leverkusen) mit neun Treffern, der gegen Bremen jedoch nicht traf.

Sokratis (Dortmund) erzielte in Mainz sein zweites Saisontor, das erste hatte er noch gegen seinen jetzigen Trainer Peter Stöger und den 1. FC Köln erzielt.

Mark Uth (TSG Hoffenheim) schoss seine letzten fünf Tore alle nach der 81. Minute und ist damit der gefährlichste Stürmer in der Schlussviertelstunde.

Niko Kovac, Frankfurs Trainer, erlebte beim 2:1-Sieg beim seinem Ex-Klub in Hamburg sein 300. Bundesligaspiel - 241 als Spieler, 59 als Trainer.

Paul Verhaegh trat erstmals im Trikot von Wolfsburg zum Strafstoß am und hat nun 18 seiner 20 Strafstösse verwandelt. Es war sein erstes Tor für die Niedersachsen.

Die Stuttgarter sind in der Bundesliga seit dem 6. Februar 2016 ohne Auswärtssieg (damals 4:2 in Frankfurt). Keines der letzten 16 Gastspiele wurde gewonnen.

Marcel Halstenberg (Leipzig) erzielte im 44. Bundesligaspiel sein erstes Tor.

16. Spieltag: Bayer Leverkusen - Bremen 1:0, Bayern München - 1. FC Köln 1:0, FC Schalke 04 - FC Augsburg 3:2, Hertha BSC Berlin - Hannover 96 3:1, VfL Wolfsburg - RB Leipzig 1:1, Hoffenheim - Stuttgart 1:0, Freiburg - Mönchengladbach 1:0, Mainz 05 - Dortmund 0:2, Hamburger SV - Eintracht Frankfurt 1:2

Pl.

Mannschaft

Sp.

Tore

Pkte.

1.

Bayern München

16

36:11

38

2.

FC Schalke 04

16

26:18

29

3.

RB Leipzig

16

25:22

28

4.

Bayer Leverkusen

16

30:19

27

5.

1899 Hoffenheim

16

26:20

26

6.

Borussia Dortmund

16

37;23

25

7.

Eintracht Frankfurt

16

18:16

25

8.

Mönchengladbach

16

24:27

25

9.

FC Augsburg

16

24:20

23

10.

Hannover 96

16

20:22

22

11.

Hertha BSC Berlin

16

23:23

21

12.

VfL Wolfsburg

16

21:20

19

13.

SC Freiburg

16

14:28

18

14.

VfB Stuttgart

16

13:20

17

15.

FSV Mainz 05

16

17:26

16

16.

Hamburger SV

16

14:22

15

17.

Werder Bremen

16

11:18

14

18.

1. FC Köln

16

9:32

3

17. Spieltag: Fr., 15.12., 20.30: Borussia Mönchengladbach - Hamburger SV - Sa., 16.12., 15.30: 1. FC Köln - VfL Wolfsburg, Werder Bremen - Mainz 05, Frankfurt - FC Schalke 04, Augsburg - SC Freiburg, VfB Stuttgart - Bayern München - um 18.30: Dortmund - 1899 Hoffenheim - So., 17.12., 15.30: Hannover 96 - Bayer Leverkusen - um 18.00: Leipzig - Hertha BSC Berlin

Lewandowski erlöst Bayern - gegen 1. FC Köln

Deutlicher hätte der Unterschied nicht sein können: Vor der Begegnung am 16. Spieltag trennten den Klassenbester Bayern München und dem Tabellenletzten 1. FC Köln sage und schreibe 32 Punkte. Angesichts ihrer langen Verletztenliste versuchten es die bislang sieglosen Kölner sogar mit Humor und beantragten spasseshalber eine Spielgenehmigung für Hennes, ihrem Geißbock-Maskottchen. Dennoch bekamen sie eine Mannschaft auf den Platz, die sich in München so teuer wie möglich verkaufte. Denn mehr als ein mageres 1:0 sprang für den Rekordmeister nicht heraus. Das lag zum einen an Kölns Torwart Timo Horn, der mit mehreren Glanzparaden sein Team im Spiel hielt und vor einer Blamage bewahrte. Zum anderen liessen die Gastgeber bei einem Ballbesitz-Verhältnis von 80:20 die besten Chancen liegen. Die Erlösung brachte erst Torjäger Robert Lewandowski, der eine Kopfball-Vorlage von Thomas Müller zum Siegtreffer nutzen konnte. - Nach acht sieglosen Spielen gelang Borussia Dortmund wieder ein Bundesligasieg mit dem neuen Trainer Peter Stöger, der erst am Sonntag Peter Bosz abgelöst hatte. Beim 2:0 in Mainz trafen Sokratis und Kagawa.

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Lässt sich gerne umarmen: Alario nach seinem Tor mit den Kollegen Volland und Bellarabi - Foto: Bayer 04

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Werkself: Die Serie von Bayer 04 Leverkusen hielt auch am 16. Spieltag: Auch im elften Bundesligaspiel in Folge blieb die Werkself unbesiegt, gewann mit 1:0 gegen Bremen und schob sich wieder auf den attraktiven Rang vier - ein Platz, der die direkte Qualifikation für die Champions League bedeuten würde. Wenn der Werkself nach dem Spiel gegen Bremen etwas vorzuwerfen ist, dann kann es nur die mangelhafte Chancenverwertung sein. Bereits nach elf Minuten hieß es 1:0 durch Alario, der mal wieder von Beginn an spielen durfte. Er nutzte eine Hereingabe von Bailey, der bester Spieler auf dem Platz war, vor allem in den ersten 45 Minuten. Beim Auslassen bester Chancen tat sich dabei Karim Bellarabi hervor, der ebenfalls nach langer Zeit wieder mal eine Berücksichtigung in der Startelf fand. Er ließ selbst die tollsten Vorlagen von Julian Brandt ungenutzt. Jedoch: Bellarabi ackerte für die Mannschaft bis zur letzten Sekunde. - Aufstellung: Leno - Tah, Sven Bender, Retsos - Henrichs, Kohr, Baumgartlinger (87. Lars Bender), Bailey (80. Brandt) - Bellarabi, Volland (67. Havertz) - Alario - Tor: 1:0 Alario (11.) - Zuschauer: 26 620 - Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg) - Lesen Sie zudem die Meinung von Bernd Schneider zum 1:0-Sieg der Werkself gegen Bremen auf der Kommentarseite.

1:0 über Bremen und wieder Sprung auf Platz vier

Rund um Bayer Leverkusen

Stimmen zum1:0 über Werder Bremen

Zitat I: "Ich freue mich sehr, dass wir die drei Punkte behalten haben. Das Wichtigste war, dass wir heute im gesamten Spiel sehr gut standen. €ärgerlich war, dass wir nicht vor der Pause das zweite Tore gemacht haben, auch kurz nach der Pause hätten wir den Sack zumachen können. Aber insgesamt bin ich hochzufrieden."

Heiko Herrlich, Bayers Cheftrainer

Zitat II: "Wir haben über 90 Minuten ein sehr intensives Spiel gesehen, was von unserer Seite nicht immer hochklassig war. Wir haben bei unseren Offensivaktionen nicht richtig den Weg in die Tiefe gefunden. Wir haben nach der Pause sehr viel riskiert, aber auch da nicht die großen Chancen rausgespielt. Jedoch Leidenschaft und Kampfbereitschaft waren bei uns vorhanden, aber spielerisch konnten wir nicht überzeugen."

Florian Kohfeldt, Bremens Cheftrainer

Zitat III: "Ich freue mich, dass wir langsam dastehen, wo wir hingehören. Diesen Sieg und diese tolle Serie haben wir uns auch absolut verdient.""

Rudi Völler, Bayers Sportchef

Zitat IV: "Den muss ich natürlich reinmachen, das ist ärgerlich."

Karim Bellarabi zu seiner Großchance

Wussten Sie übrigens, dass

Leverkusen seit elf Bundfesligaspielen unbesiegt (sechs Siege, fünf Unentschieden) ist, so lange wie aktuell kein anderes Team. Innerhalb einer Saison ist das für Bayer die längste derartige Serie seit acht Jahren.

die Werkself im 21. Bundesligaspiel in Folge traf. Das ist aktuell die längste derartige Serie und für Bayer die längste seit 16 Jahren (die zweitlängste der Vereinsgeschichte).

Bayers Laufleistung bei 122,74 km lag? Nur die Spieler von Hoffenheim liefen mit 126,66 km mehr. In Leverkusen brach mit Maximillian Eggestein von Werder Bremen mit 14,01 km erstmals ein Spieler in dieser Saison die 14-km-Marke.

Alario nach 578 Tagen Bayer mal wieder auf einen Champions League-Platz schoss? Der Argentinier schoss seine drei Saisontore alle in der heimischen BayArena.

Werder Bremen zu Bayers Angstgegnern zählt? Bei 74 Vergleichen gab es nur 19 Siege für die Werkself.

Spieler des Spiels: Wieder Leon Bailey

Wie zuletzt schon häufiger war Leon Bailey mal wieder Spieler des Spiels gegen Werder Bremen. Der Jamaikaner spielte vor allem in den ersten 45 Minuten überragend. Er war an fünf der acht Bayer-Torschüsse beteiligt. So eben auch am 1:0 durch Alario. Seinem Tempo (Höchstwert 34,3 km/h) waren die Bremer selten gewachsen. Er war fast zwangsläufig auch der am häufigsten gefoulte Spieler auf dem Platz (fünf Mal). Leon Bailey erzielte bereits seinen neunten Scorer-Punkt (vier Tore, fünf Vorlagen) im 13. Einsatz. Sin Trainer Heiko Herrlich sagte zu der Leistung von Bailey: "Er hat eine brutale Qualität nach vorne, obwohl er zurzeit eine defensivere Rolle spielt. Er ist sehr viel gelaufen. Ich hatte das Gefühl, er war platt, deswegen habe ich ihn auch ausgewechselt."

Statistik zu Bayer gegen Bremen

Gegen Bremen gab die Werkself insgesamt 15 Torschüsse ab. Bremen kam lediglich auf sechs Versuche. Die Passquote fiel mit 77 Prozent zu 74 Prozenten zugunsten von Leverkusen aus wie auch die Zweikampfquote 54:46 Prozent. Die Gäste lagen allerdings beim Ballbesitz vorne: 49 zu 51 Prozent.

Pressestimme zur Werkself

Kölner Satdtanzeiger: "Als es dunkel wurde, flackerten fluoreszierende Lichter durch die BayArena, die den Fans auf die Sitze oder vor die Füsse gelegt worden waren. Ganz so blitzend spektakulär war die Leistung der Werkself im letzten Heimspiel des Jahres nicht. Aber sie setzte ihren Aufstieg in die Spitzenregion der Bundesliga fort."

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14. Dezember 2017

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